Der Jahreszeitentisch – Mit Kindern den Jahreslauf erleben // Echtkind-Freunde

mit einer Einleitung von unserer Christina:

Den Rhythmus des Jahres, der Jahreszeiten und Jahresfeste für Kinder „hereinzuholen“ und erleb- bzw. spürbar zu machen, ist ein wunderschönes gemeinsames Erlebnis. Viele Eltern lassen sich dabei von der Idee des Jahreszeitentisches inspirieren. Ein Jahreszeitentisch braucht nicht viel Platz – eine Ecke auf dem Fensterbrett oder zum Beispiel ein kleines Beistelltischchen reichen, um dort immer wieder passend zur Jahreszeit und zu den anstehenden Festen für und mit den Kindern zu dekorieren. Dabei ist alles erlaubt, was uns und den Kindern Freude bereitet. Schön ist es, wenn man mit Naturmaterialien arbeitet, die die Kinder selbst sammeln und heimbringen dürfen. So verschwimmen die Grenzen von Draußen und Drinnen und der Rhythmus der Natur wird spielerisch aufgenommen.

Für Kinder ist die Erfahrung und das Erleben der Jahreszeiten wichtig, um Ihnen Sicherheit und Stabilität zu vermitteln. Denn im beruhigenden Rhythmus der sich abwechselnden Jahreszeiten wird Vertrauen geschaffen in der Sicherheit, dass alles sich zuverlässig wiederholt…

Heute schreibt unsere Echtkind-Freundin Saskia darüber, wie sie Ihren Jahreszeitentisch mit Ihren Zwillingen dekoriert. Saskia schreibt selbst auf ihrem Blog „Hanna Luis and me“ über ökologische und nachhaltige Themen im Leben mit Kindern. Viel Freude beim Lesen und Sich-Inspirieren-Lassen!


Der Herbst hat Einzug gehalten …
und das in großen Schritten.

In Nullkommanix hat sich der warme Sommer in einen kurz bunten und nun eher grauen Herbst verwandelt. Für uns ging das auch ganz schön schnell. Innerhalb einer Woche haben hier in Bayern die Kastanienbäume all ihre Kastanien abgeworfen, die Eichen ihre Eicheln und die Buchen ihre Bucheckern.

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Meine Zwillinge sind nun genau 2 Jahre alt und lieben es, Dinge in der Natur zu sammeln, so wie jedes Kleinkind, denke ich. Das habe ich uns zu Nutze gemacht, denn ich wollte die schönen Dinge des Herbstes zu uns in die Wohnung holen. Da, wo man sie mit Muße und ganz aus der Nähe betrachten kann. Auf unserem Jahreszeitentisch.

Die Idee dazu hatte ich bereits vor einem Jahr, als ich anfing, Spieltücher zu sammeln. Große und kleine. Dazu gesellten sich dann schon auch die ersten Holztiere von Ostheimer. Und nach und nach kamen immer ein paar Kleinigkeiten hinzu. So wandelte sich unser Jahreszeitentisch vom Winter mit Eisbären auf einer selbstkreierten Eisscholle und einer Robbe im arktischen Wasser, über die frühlingshaften Filzelfen mit Frühblühern wie Krokussen und Schneeglöckchen zwischen kleinen Holzosterhasen, hin zum sommerlichen Bauernhof mit Katze, Maus und Hund.

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Ja. Und mittlerweile sind wir nun im Herbst angekommen. Anfangs zierten Fuchs und Maus, Dachs und Hirsch und zwei Filzzwerge unseren Jahreszeitentisch. Da meine Kinder aber dann immer so gern mit dem Hirsch spielen wollten, habe ich nun ein bisschen umgestellt. Nun dürfen es sich die Rehfamilie im Jahreszeitenhaus, sowie der Waschbär draußen auf der Wiese und das Rotkehlchen und der Spatz auf dem Rindendach gemütlich machen. Dabei haben sie kulinarisch eine große Auswahl. Die gesammelten Kastanien, Eicheln und Bucheckern haben wir vors Haus gelegt und hoffen nun, dass sich die Waldtiere ihr Lieblingsstückchen schmecken lassen.

Dazu habe ich noch ein Mobile aus Eichenzweigen, Hagebutten, Bucheckern und kleinen Zapfen gebastelt und über unser Jahreszeitenhaus gehängt. So können sich auch die ganz Kleinen daran erfreuen, wenn sich etwas sanft mit Naturmaterialien bewegt.

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Wenn dann nun bald der Winter einzieht, werden wir natürlich wieder neu dekorieren. Dieses Jahr vielleicht mit kleinen Lichtern und einer anderen Tierfamilie, die im Jahreszeitenhaus ein warmes Plätzchen finden wird.

Es gibt so viele Ideen und Möglichkeiten und immer verwenden wir unsere Ostheimer-Figuren. Die Kinder lieben es und es ist gar nicht schlimm, dass sie zeitlangs nicht mit allen Tieren spielen können, sondern dann ein paar Tierchen zum Bestaunen haben. So bringe ich meinen Kindern die Natur nahe und kann ihnen dadurch auch zeigen, wie die Tiere wohnen und was sie fressen.

Wenn die Kinder größer sind, können sie dann selber Ideen entwickeln und den Jahreszeitentisch dekorieren. Irgendwann werden wir uns sicher auch mal etwas Afrika oder Australien in die Wohnung holen. Denn mit größeren Kindern kann man auch sehr schön eine große Weltkarte malen und die Ostheimer-Tiere entsprechend ihres Herkunftslandes sortieren. Bis dahin darf jedes Tierchen erst mal in unser Jahreszeitenhäuschen einziehen.

Liebe Grüße, weiterhin eine schöne Herbstzeit und viel Freude beim Dekorieren mit den Kindern!

Eure Saskia


Holztiere von Ostheimer bei Echtkind
Themenwelt „Mitten im Herbst“ bei Echtkind
Blog „Hanna Luis and me“

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Lieblingsprodukt #12 – Bio-Stofftier Bär aus der Tierpuppenmanufaktur Senger

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„Da, wo ein Bär die Stellung hält, da mach beruhigt Rast,
Da bleiben Pech und Unheil vor den Toren.“

(Reinhard Mey, Mein roter Bär)

Der Teddybär ist doch ein echter Kuschel-Klassiker. Der starke, gemütliche und für seine kulinarische Genüsslichkeit bekannte Meister Petz ist ein Freund fürs Leben. Für Kinder ist das vertraute Kuscheltier ein loyaler Begleiter, der sie in allen Lebenslagen unterstützen kann. Hier ist auch der große, pädagogische Wert eines guten Stofftieres zu sehen, denn Kinder spiegeln die eigenen Gefühle in den kleinen Gefährten und durchleben sie dadurch bewusst und spielerisch nach. Kuscheltiere trösten, behüten und teilen Freud und Leid – dadurch haben sie für die Gefühlsentwicklung von kleinen Kindern eine große Bedeutung. Und gerade der Bär, der zugleich für Freundlichkeit und Gutmütigkeit steht und ein „bärenstarker“ Beschützer ist, mag wohl ein Kindlein sanft und zuverlässig behüten.

Der wunderschöne, aufwendig von Hand genähte, robuste Bär aus der unterfränkischen Tierpuppen-Manufaktur Senger ist ein echter Liebling von uns. Denn er vereint nicht nur wesentliche pädagogische Merkmale – so etwa die Schlichtheit der Gesichtsgestaltung, die der kindlichen Fantasie keine Grenzen setzt -, sondern auch die Qualität der verwendeten Natur-Materialien. So ist der Bär komplett aus Bio-Baumwollplüsch genäht und mit Schafwolle gefüllt.

Das Verbrauchermagazin Ökotest hat in Ihrem Kuscheltiertest  in der Ausgabe vom November 2014 den Bären von einem unabhängigen Prüflabor „auf Herz und Nieren“ untersuchen lassen und nach erfolgreich bestanderer Prüfung mit dem Ergebnis „Sehr Gut“ ausgezeichnet.

Aufgrund der körperlichen Nähe zu unseren Kindern tut es einfach gut zu wissen, dass wir Ihnen mit einem guten, sicheren Gefühl ein Kuscheltier in die Hand und ans Herz geben – vielleicht für ein Leben lang.

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Die renommierte, kleine Tierpuppen-Manufaktur Senger wurde vor über dreißig Jahren von Sabine und Volker Senger gegründet. Umgeben von den sanften Hügeln Unterfrankens werden dort seitdem liebevoll und mit hoher Sensibilität für die Qualität der Verarbeitung und die Güte der verwendeten Materialien Tierpuppen aller Art genäht.

Die sehr gute, haltbare Qualität der Kuscheltiere und ihre wunderbare „Zeitlosigkeit“ knüpfen Freundschaften und Verbindungen zu ihren Besitzern, die ein Leben lang halten. So erzählte uns das Ehepaar Senger, dass Menschen, die in ihrer eigenen Kindheit bereits ein Kuscheltier von Senger besaßen, heute wieder Senger-Tiere für ihre eigenen Kinder kaufen und der Kreis der Generationen, die mit einem guten, bewährten und geliebten Kuscheltier aufgewachsen ist, sich schließt und gleichzeitig neu beginnt.

Wir freuen uns auch, dass unsere Tierpuppen vielen Erwachsenen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihnen ein Stück Kindheit zurückgeben.“ (Sabine und Volker Senger)

Den braunen Bären von Senger bei Echtkind kaufen

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Echtkind-Freundin Alexandra zu Sankt Martin

von Alexandra vom Blog „Reges Leben“

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Einer der Gründe warum ich den November so mag ist, dass er für mich die immer wieder spannende und besinnliche Adventszeit einläutet. Eine Zeit der Erwartungen. Erwartungen auf das kommende Weihnachtsfest und die Geburt von Jesus Christus. Dabei geht es nicht um die Geschenke am Heiligen Abend. Jedes Jahr aufs Neue ist diese Zeit im Jahr eine ganz Besondere und ich versuche unseren Kindern die Werte zu vermitteln, die uns diese Zeit lehren will.

Das Martinsfest ist das zweite von drei Festen, die uns dabei auf Weihnachten vorbereiten sollen und es steht insbesondere für seine große Opferbereitschaft und sein Mitleid.

Kinder lernen und begreifen einfach unglaublich schnell und ich bin immer wieder fasziniert von ihnen wie sie Emotionen und Stimmungen in sich aufnehmen können. Unser ältester Sohn ist mittlerweile sechs Jahre alt und äußerst empfängnisbereit für hilfsbedürftige Menschen. Er würde so gerne die „Welt retten“ und ist dabei noch so naiv und unschuldig, dass es mir manchmal weh tut. Er möchte einfach helfen, da wo er kann und duldet keine Ungerechtigkeiten.

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Er stellt sich auf die Seite der Kinder, die in der Minderheit sind und stellt sich vor sie, um sie zu beschützen. Das Verhalten macht mich so unglaublich stolz, weil es mir zeigt, dass wir alles richtig gemacht haben. Es erinnert mich immer ein bisschen an den heiligen Sankt Martin.

Die Geschichte um den heiligen Sankt Martin hat ihn tatsächlich bereits in seinen jungen Jahren geprägt. Wir haben sie ständig gelesen und er will sie auch heute noch, sobald ich sie aus der Weihnachtskiste herausziehe, hören und ist dabei ganz still. Danach stellt er seine Fragen. „Wo liegt Amien?“, „Was sind Almosen?“ oder „Wie konnten die Gänse ihn nur verraten?“.

In diesem Jahr haben wir bereits frühzeitig unseren Jahreszeitentisch, der uns das ganze Jahr über begleitet, umdekoriert und das erste Mal die handgefertigten detailgetreuen Ostheimer-Figuren aus dem Sankt Martin-Set aufstellen dürfen. Es war riesen Freude mit den Kindern zusammen den Tisch zu gestalten und ihre Ideen umzusetzen. Sie kamen mit Naturmaterialien, Holztieren, Holzklötzen und Tüchern an, um die Geschichte des heiligen Sankt Martins so gut wie möglich abbilden zu können. Ebenfalls haben wir ein eigenes Martinsfeuer für den Jahreszeitentisch gebastelt. Im Dunkeln wird die Stimmung mithilfe des Teelichts dann noch verstärkt.

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Sankt Martin reitet auf seinem Pferd den holzigen Weg entlang und kommt dabei am Bettler vorbei. Er steigt vom Pferd und teilt seinen einzigen Mantel. Das Schöne an den Ostheimer-Produkten ist immer wieder, dass sie unabhängig von der fairen Herstellung frei von jeglichen Schadstoffen sind und auch unseren ganz kleinen Kindern wunderbar in den Händen liegen. Wir haben bereits eine Menge aus der Ostheimer-Reihe und mit diesem großen Sankt Martins-Set wird unsere Sammlung perfekt ergänzt. Die Produkte von Ostheimer sind etwas für die Ewigkeit und ich kenne nicht Wenige in unserem Freundeskreis, die sogar noch die Figuren aus ihrer eigenen Kindheit besitzen und diese jetzt an ihre Kinder weitergeben können.

Schön, wenn Spielzeug so langlebig ist und einfach niemals aus der Mode kommen kann.

Ein ganz besonderes Martinsfest wünsche ich Euch,

Eure Alexandra

Ostheimerfiguren für die Krippe & Jahresfeste bei Echtkind
Blog-Artikel unserer Echtkind-Freunde
zum Blog „Reges Leben“

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Neue Blickwinkel: Warum eine Kugelbahn nicht einfach nur eine Kugelbahn ist…

Die Kugelbahn ist eines der klassischsten und altbewährtesten Kinderspielzeuge überhaupt. Den pädagogischen Spielwert, die Freude an den schönen und hochwertigen Bahnen sowie die Förderung der kindlichen Motorik braucht man eigentlich kaum erwähnen.

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Kugelbahnen: klassisches Kinderspielzeug

Und doch fragen uns immer wieder Eltern, wann denn der richtige Zeitpunkt für die Anschaffung einer Kugelbahn ist bzw. welche die „richtige“ Bahn ist. Denn es gibt ja nicht nur die klassischen Bahnen mit verschiedenen Ebenen, es gibt auch flexibel zusammenbaubare Bahnen im Baukasten-Prinzip, es gibt Kaskadentürme und Klettermännchen und es gibt unseren fantastischen NURMI, den Läufer.

Auf diese Fragestellung möchte ich heute ein ganz persönliches Plädoyer für die Kugelbahn und all ihre Spielarten und Anwendungsmöglichkeiten loswerden. Vielleicht ein wenig unorthodox, vielleicht weniger an Fakten denn an eigenen Erfahrungen orientiert, aber sicherlich mit ganz großer Liebe zur Kugelbahn und dem, was eine gute Kugelbahn unseren Kindern an Spielfreude schenken kann.

Die klassische Kugelbahn, der Kaskadenturm oder Nurmi – ein echter Hingucker für die Allerkleinsten

Das „richtige“ Alter für eine klassische Kugelbahn? Meines Erachtens könnte eine solche Bahn bereits zur Geburt geschenkt werden. Weil Babys – wenn sie beginnen, die Welt um sich herum wahrzunehmen und aktiv zu entdecken – fasziniert sind von den fröhlichen, flinken, Bahn für Bahn abwärts rollenden, klackernden Kugeln.

Mein Sohn, fünf Jahre älter als seine kleine Schwester, hat seine Kugelbahn dauerhaft neben der Krabbeldecke unseres Babys abgestellt und wir freuen uns alle immer wieder darüber, wie die Kleine juchzt und jauchzt vor Freude, wenn die bunten, großen Holzkugeln sich ihren Weg bahnen. Andererseits hat selbst mein großer Vorschulbub noch richtig Spaß an der Bahn – weil sie auch ihm spürbare Freude bereitet, weil er verschiedene Laufteile ausprobiert oder auch Laufteile „modifiziert“  oder selber bastelt, weil er den Lauf der Kugeln ändert bzw. Hindernisse einbaut – und eben weil er auf diese Weise ganz herrlich seine kleine Schwester unterhalten und zum Lachen bringen kann.

Genauso viel Spaß hat unser kleiner Familienzuwachs an dem Kaskadenturm, den ein Tausendfüßler rasant hinunterrast – „nochmal“ kann sie zwar noch nicht sagen, aber ihr ganzer Körper signalisiert das Interesse an diesem wundervollen optischen wie auch klanglichen Phänomen. Auch hier steht das „Schauen“ und „Hören“ im Vordergrund – und die Freude, die diese klassischen Kinderspielzeuge bereiten. Übrigens auch den Erwachsenen.

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Bunter Kaskadenturm von Beck

Wer also eine klassische Kugelbahn bzw. die kleinen Varianten wie den Kaskadenturm oder den flotten Nurmi gerne altersmäßig komplett einbringen möchte, der kann diese Spielzeuge schon zeitig anschaffen. Bitte aber in diesem Fall immer auf die Sicherheits- und Altersangaben achten und Babys unter 12 Monaten keinesfalls alleine damit spielen lassen.

Rollende Holzkugeln

Einen kleinen Exkurs möchte ich an dieser Stelle den großen Holzkugeln widmen, die viele Kugelbahnen begleiten. Diese sind zumeist 45 mm im Durchmesser und somit für Kinder unter drei Jahren geeignet, da sie nicht verschluckt werden können. Mir scheint es fast so, als seien diese großen Holzkugeln wie gemacht für die Hände von Babys, die gerade das Robben und Krabbeln lernen. Meine kleine Tochter fasst die Kugeln nicht nur gerne an – am liebsten hat sie gleich in jeder Hand eine – , sie kann sie sogar bereits aktiv rollen lassen und schaut dann fasziniert zu, wohin sich die tollen Spielzeug-Kugeln bewegen. Die Kugel mit einem kleinen Abstand hin und her rollen zu lassen ist ein kleines Spiel, das meiner Tochter und mir unheimlich viel Freude bereitet und dass wir ausdauernd miteinander spielen können.

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Kugelbahn XL von Fagus

Und wenn Babys mobil machen und sich robbend oder krabbelnd fortbewegen, ist es ein herrliches Vergnügen, den bunten Kugeln nachzueifern und sie wieder „einzufangen“.

In Wirklichkeit sind diese wundervollen großen Kugeln ein eigenes Spielzeug, das auch ohne die dazugehörige Bahn für große Freude beim Spielen sorgt. Auch in diesem Fall sollte aber die Größe der Kugeln geprüft werden und das Baby sollte nicht alleine damit spielen.

Nurmi der Läufer mal ganz anders – ein Helfer beim Essen

Wir haben zur Geburt unserer Tochter den wunderbaren Nurmi geschenkt bekommen, der grazil und freudig mit den Armen schlenkernd die Bahn hinabläuft. Die Altersempfehlung liegt bei zwei Jahren und dann können Kinder tatsächlich den kleinen Läufer auch selbst in Bewegung setzen.

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„Nurmi der Läufer“

Uns ist Nurmi aber schon mit Beginn der Beikost-Einführung zu einem lieben und inzwischen fast unverzichtbaren Begleiter geworden. Denn an Tagen, an denen der Brei nicht ganz so gut schmeckt bzw. an denen meine Tochter sehr unruhig ist, dürfen doch viele, viele Löffel Brei dort landen, wo sie hingehören – wenn nur Nurmi in der Zwischenzeit (gut sichtbar vor uns auf dem Tisch aufgebaut) viele, viele Male seine Bahnen läuft. Meine kleine Tochter ist dann so fasziniert ins Schauen versunken, dass der Brei wie nebenbei gegessen wird. So hilft uns der freundliche Nurmi fast jeden Tag beim Essen und schenkt uns beiden manches fröhliche Lachen.

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Die klassischen Kugelbahnen wie wir sie kennen, sind sicherlich ganz gemäß ihrer Auszeichnung für Kinder ab 12 Monaten bzw. ab drei Jahren – je nach Größe der Laufteile und Kugeln – ganz geeignet. Erst dann können Kinder selbständig die Kugelbahn bespielen und im Laufe der Zeit fantasievolle, eigene Spielvarianten erfinden. Es wird sicherlich – wie bei anderen Spielsachen – nicht so sein, dass Kinder ausdauernd und jeden Tag über Jahre damit spielen, sondern sie immer wieder einmal entdecken. In diesem Sinne ist es eine gute Idee, wenn auch die Kugelbahn zwischendurch einfach mal für eine Weile „verreist“ und weggestellt wird. So wird das Interesse an dem Spielzeug immer wieder neu geweckt, wenn es wieder da ist.

Die tollen Baukasten-Bahnen – entweder mit großen Holzkugeln wie etwa die herausragenden Kugelbahn-Systeme von KADEN oder als Murmelbahnen – sind sicherlich frühestens ab dem Kindergartenalter zu empfehlen, da Kinder diese selbst bauen und verstehen sollten. Fortgeschrittene Bauklötze-Baumeister werden hier beim Erfassen des Systems keine Probleme haben und erfahrungsgemäß mit viel Freude ans Werk gehen. Der Vorteil bei dieser Kugelbahn-Variante ist, dass immer wieder ganz neue Bahnen entstehen.

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Kugelbahnsystem von KADEN

Weitere Informationen zum Thema Kugelbahnen – etwa zur Größe der Laufteile und den entsprechenden Alters-Empfehlungen findest Du auf unserer Seite in unserer Kategorie „Kugelbahnen“.

Ich hoffe, Euch hat der kleine Exkurs zur Kugelbahn und ihren „Verwandten“ genauso viel Spaß gemacht wie mir. Eine gute Kugelbahn sollte – wenn irgend möglich – in einem Kinderhaushalt nicht fehlen. Wie mir die Erfahrung zeigt und auch gezeigt hat, sind Kugelbahnen schöne Begleiter für die ersten fünf bis sechs Kinderjahre. Und wenn man in ein gutes, hochwertiges Modell investiert, kann man sie gut verstauen und vielleicht einmal für die eigenen Enkelkinder aufbewahren.

Viel Freude beim Entdecken und liebe Grüße,

Christina

Kugelbahnen bei Echtkind
Pädagogisch wertvolles Spielzeug ab 1 Jahr bei Echtkind

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Von der poetischen Schönheit der Mathematik – Zauberhafte Fenstersterne

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Tiefes Staunen setzt ein, wenn aus einem unscheinbaren Stapel Pergaminpapiers durch einen geometrisch orientierten Faltprozess Fenstersterne von poetisch-fragiler Schönheit entstehen. Getragen von der ganz eigenen Magie der vorweihnachtlichen Zeit entsteht eine fantastische Atmosphäre voller Freude über die Formverwandlung und das „Auf den Punkt bringen“ des Papiers im Falten.

Geheimnisvolle Farbschattierungen und harmonische Linienführungen erfreuen unsere Augen, wenn wir die zarten Sterne in den Fenstern betrachten. Dann ist da der kindliche Stolz und das Selbstbewusstsein in der Erkenntnis, „das habe ich selbst geschafft“. Und aus diesem wunderschönen Gefühl heraus entsteht auch die Freude, die selbst erschaffenen Zauber-Sterne zu verschenken, eigene Geschenke zu haben, eigene Geschenke erschaffen zu haben – vielleicht sogar schon ohne die Hilfe der Erwachsenen.

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Denn für passionierte Sternefalter werden die kinderleichten Fenstersterne (ab dem Grundschulalter) bzw. die faszinierenden Fenstersterne (ab ca. 10 Jahren) zu lieben Begleitern, die eine schöne, stimmungsvolle Beschäftigung versprechen – an Herbstnachmittagen, in der Vorweihnachtszeit, zusammen mit Freunden oder  – etwa auf einem Buch als Faltunterlage – im Bett, wenn die Erkältungszeit nicht spurlos an unseren Kindern vorübergeht.

Das pädagogische Konzept

Das Fensterstern-Konzept wurde von erfahrenen Pädagogen für Kinder ab dem Schulalter entwickelt. Bis auf den Klebestift ist alles, was zum Sternefalten gebraucht wird, in dem Set enthalten und das leuchtende Pergamin-Papier ist auf die richtige Größe zugeschnitten. So kann direkt losgebastelt werden. Der Faltplan in Originalgröße ist – neben den wunderschönen, kreativen Sterne-Faltungen – das Herzstück. Er kommt ohne abstrakte Zeichnungen und technische Erklärungen aus. Intuitiv für Kinder verständlich lassen sich die vorgeschnittenen Pergaminbögen direkt auf die Faltschablonen legen und jede Faltung kann auf dem Plan direkt nachvollzogen werden. Genauso ermöglichen auch die vorgegebenen Schablonen das exakte Zusammenfügen der Strahlen zum Stern.

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Das ambitionierte und pädagogisch ausgereifte Fensterstern-Konzept hat sich bereits an Schulen bewährt. Sein pädagogischer Wert besteht neben der intuitiven Vermittlung des Faltvorgangs vor allem darin, ein erstes Verständnis für geometrische Formen zu schaffen. Im Falten entstehen aus einem eher unscheinbaren Stapel Pergaminpapier Sterne von poetische Zartheit und Schönheit. Es wird zur Mitte gefaltet, geviertelt, zurückgefaltet und in diesen „Grundgesten“ entstehen die geometrischen Formen. Mathematik für Einsteiger und so spielerisch, dass es niemand merkt.

Im Faltprozess werden zudem die Geschicklichkeit und die Feinmotorik geübt und die Gehirnentwicklung gefördert. Durch die Wahrnehmung der Linienführungen und Farbschattierungen entsteht zudem ein Sinn für Schönheit und Harmonie, der sich wohltuend auf Kinder auswirkt.

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Die Ästhetik des Lichtspiels und der Geometrie – der Nachhall in uns

Zauberschön machen sich die bunten, transparenten Sterne in unseren herbstlich-vorweihnachtlich geschmückten Fenstern. Schlichte, raffinierte und faszinierend zu betrachtende Linien eröffnen uns und unseren Kindern die Ästhetik der mathematischen Formen. Neben dem tiefen Staunen über unsere Werke verwandeln die Sterne auch die Stimmung in unseren Zimmern. Licht- und Schattenspiele des leuchtenden Pergamins malen je nach Wetterlage vor den Fenstern wunderschöne Nuancen. Und wer sich mit schönen, harmonischen Dingen umgibt, der wird auch deren Wiederhall im Herzen spüren.

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Das ökologische Konzept

Zusätzlich zum pädagogischen Wert des Fensterstern-Konzepts liegt der Herstellung ein streng nachhaltiger Gedanke zugrunde. Neben den kurzen Wegen der in Deutschland angesiedelten Produktion sind auch die verwendeten Materialien konsequent ökologisch. Das für den Faltplan und die Verpackung verwendete Papier besteht zu 100% Recyclingfasern, die mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet sind. Der Faltplan ist klimaneutral und mit Farbe auf Pflanzenölbasis bedruckt. Das hochwertige Pergaminpapier besteht zu 100 % aus Zellulose und ist vollständig kompostierbar.

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Die Fenstersterne gibt es in je zwei verschiedenen Farb-Ausführungen als „Kinderleichte Fenstersterne“ für Kinder ab sechs Jahren und als „Faszinierende Fenstersterne“, die etwas mehr Geschicklichkeit und Geduld erfordern, und daher erst für Kinder ab etwa zehn Jahren empfohlen sind. Wann genau kleine Sternefalter noch Unterstützung brauchen bzw. wann sie auch alleine Sterne falten, ist sehr individuell.

Viel Freude beim Entdecken wünscht Christina

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Ideen für den Adventskalender

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