Erstausstattung für’s Baby: Ein Gespräch unter Müttern (Teil 1)

baby-erstausstattung

Babyaustattung bei Echtkind

Alexandra vom „Reges Leben“- Blog und Christina von Echtkind im Gespräch

CHRISTINA: Ich freue mich sehr, dass wir heute im Echtkind-Blog den ersten Teil zu einem sehr wichtigen Thema für werdende Eltern veröffentlichen können: zur Erstausstattung. Zu diesem Thema haben wir Alexandra vom „Reges Leben“ Blog gewinnen können, einer schon fast vierfachen Mutter, mit der ich Gelegenheit hatte, darüber zu sprechen und mich auszutauschen. Die Erstausstattungsliste für die Zeit vor der Geburt hat Alexandra zusammengestellt – und ich kann ihr bei der Zusammenstellung nur beipflichten. Mögen Alexandras Erfahrungen und Tipps all denen ein wenig beim Überlegen helfen, die sich gerade mit dem wunderbaren Thema Erstausstattung beschäftigen…

ALEXANDRA: Auch wenn es nicht unser erster kleiner Zwerg, ist, der uns im Januar erwartet und ich mit fast vier Kindern bei vielen wahrscheinlich bereits als „Mama mit Erfahrung“ gelte, so mache ich mir doch trotzdem immer wieder Gedanken, ob ich auch wirklich alles für den Anfang besorgt habe.

Was benötigt der kleine Zwerg unbedingt für die ersten Tage zu Hause, was benötige ich als Mama?

Lustigerweise ist es bei uns auch noch so, dass wir mit dem Bauchzwerg zusammen dann sozusagen vier Jahreszeiten-Kinder haben. Unser Kleinster wird im Winter zur Welt kommen, Max Power ist ein Frühlingskind, das Tottili ein Sommerkind und die kleine Schwester unsere Herbstliebe.

Das macht die Bedürfnisse – zumindest was die Kleidung angeht – natürlich ganz unterschiedlich. In diesem ersten Teil meines Erfahrungsberichtes möchte ich Euch einige Dinge ans Herz legen, die man sich schon während der Schwangerschaft zulegen kann und von denen ich selbst überzeugt bin.

Das Stillkissen

ALEXANDRA: Auch wenn es unser viertes Kind ist, war ich selbst ehrlichgesagt noch nie im Besitz eines Stillkissens. Das sollte sich eigentlich schon bei der kleinen Schwester geändert haben, nun werden wir es nachholen. Warum? Nicht erst zum Stillen kann ein Stillkissen sehr angenehm sein. Für alle Mamis, die bereits während der Schwangerschaft Probleme mit dem Liegen haben, ist ein Stillkissen eine wahre Erleichterung. Auf welche Seite lege ich mich? Auf den Bauch geht sowieso nicht mehr, auf dem Rücken bekommt man so schlecht Luft – dem dient das Stillkissen vor allem in der Seitenlage als sehr bequeme Stütze. Ihr könnt Euch das Stillkissen zurechtknautschen, ganz wie ihr mögt, ihr könnt Euch dran anlehnen, und ein positiver Nebeneffekt: Das Stillkissen nimmt bereits Euren ganz eigenen Duft an.

CHRISTINA: Das Stillkissen ist meiner Meinung nach total unterschätzt. Viele Mütter legen sich das Stillkissen erst zu, wenn das Kindlein bereits auf der Welt ist und man es benötigt, um es sich zum Stillen ganz besonders kuschelig und gemütlich zu machen. Das ist auch wirklich eine feine Sache und unbedingt empfehlenswert. Ich habe mir – welch wunderbarer Luxus – bereits in meiner ersten Schwangerschaft in der 30. Schwangerschaftswoche eines zugelegt. Und es ist einfach unvergleichlich, wenn man im Liegen den schweren Babybauch mit dem wunderbar weichen Kissen entlasten kann. Für mich ein absolutes „Must Have“, vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft.

baby-erstausstattung-stillkissen

Stillkissen „Elefant“ von Efie

Die Spieluhr

ALEXANDRA: Eine Spieluhr mit sanftem Klang schreibe ich Euch bewusst mit großem ABER auf. Es gibt geteilte Meinungen zu diesem Thema. Während meiner Schwangerschaften habe ich mir bereits des Öfteren (nicht jeden Tag, aber manchmal) eine Spieluhr mit sanftem Klang auf den Bauch gelegt. Manche sagen es ist angenehm für den Bauchzwerg, wieder andere behaupten das Gegenteil wäre der Fall und es ist zu laut. Ehrlich gesagt, ich finde ja immer, wenn es um so etwas geht: entscheidet einfach selbst. Ihr werdet es merken, ob Eurem kleinen Wesen im Bauch der Klang einer Spieluhr gefällt oder eben nicht. Unabhängig davon habe ich mir aber eigentlich ein paar Monate nach der Geburt der kleinen Schwester geschworen, keinem unserer Kinder mehr eine Spieluhr in die Hand zu geben. Warum? Sie hatte eine Spieluhr in der Hand, saß mit mir am Tisch und lauschte dem schönen Klang. Auf einmal schrie sie ganz fürchterlich. Die Kurzversion der Geschichte: der scharfe Nylonfaden hat sich beim Abspielen um ihren klitzekleinen Zeigefinger gewickelt und stramm gezogen. Zum Glück ist rückblickend alles noch einmal gut gegangen, aber seit dem Moment lege ich derartige Spieluhren immer außer Reichweite von Kleinkindern.

CHRISTINA: Zum Thema Spieluhr habe ich auch eine sehr eigene Meinung. Es gibt generell meiner Ansicht nach neben dem persönlichen Geschmack bezüglich Optik und Melodie drei Dinge zu beachten: die Lautstärke, die Sicherheit und – wie bei allem, was Babys und Kinder umgibt – die Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien.

Das Verbrauchermagazin Ökotest hat auch in der Dezemberausgabe 2015 wieder einmal Spieluhren getestet – auf alle drei genannten Kriterien hin. Unter den Testsiegern befanden sich Spieluhren von der Wuppertaler Näherei EFIE und dem Berliner Hersteller Kallisto, deren wunderschöne Artikel ich vorbehaltlos empfehlen kann. Lautstärke der Spielwerke, Sicherheit sowie Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien sind mit Bestnoten aus dem Test hervorgegangen.

Die Lautstärke spielt sicher schon eine Rolle, wenn man die Spieluhr als kleines, gemeinsames Ritual bereits vor der Geburt in der Nähe des Bauches abspielt und damit dem wachsenden Kindlein die Melodie, die es später in den Schlaf begleiten wird, vertraut zu machen. Ich stimme Alexandra bei, dass dies vielleicht nicht allen Kindern gefällt. Ich selbst habe damit persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Beipflichten möchte ich Alexandra auch bei dem Punkt Sicherheit. Spieluhren gehören – zumindest in den ersten drei Lebensjahren – nicht in die Hände von Kleinkindern. Es empfiehlt sich, die Spieluhr irgendwo aufzuhängen oder hinzulegen, wo das Kind selbst nicht herankommt. So kann es zwar die hübsche Spieluhr betrachten und der Melodie lauschen, aber die Schnur des Spielwerks kann keine Gefahrenquelle darstellen. Auf diese Weise ist übrigens auch Lautstärke des Spielwerks ein kleineres Problem, da durch räumliche Distanz zum Babyohr die Melodie leiser wird.

baby-erstausstattung-spieluhr

Bio Spieluhr von Kallisto

Spucktücher/ Mulltücher:

ALEXANDRA: Spucktücher bzw. Mulltücher solltet Ihr unbedingt auf Vorrat haben. Ihr glaubt gar nicht wieviel die Zwerge am Anfang spucken. Ruckizucki ist wieder ein Shirt von Euch dahin. Ich laufe die ersten Wochen und Monate eigentlich ausschließlich mit Spucktüchern über der Schulter durchs Haus. Jetzt fragt Ihr Euch wahrscheinlich wie viele Ihr auf Vorrat halten solltet. Meiner Meinung nach reichen 10 Stück erst einmal. Die Waschmaschine rotiert ja nun auch etwas öfter bei Euch.

CHRISTINA: Dem braucht man nichts mehr hinzufügen…. Unbedenkliche Bio-Qualität der Baumwollfasern macht natürlich Sinn, weil die Tücher viel Haut- und Körperkontakt haben. Gute, robuste Mulltücher sind zudem echte Alleskönner: Neben einem Schutz der Kleidung können sie etwa als Wickelunterlage unterwegs, als Sonnenschutz, als Decke oder gar als Schmusetuch dienen…

baby-erstausstattung-mulltuch

Bio-Mulltücher mit GOTS-Zertifikat von IMPS & ELFS

Das Pucktuch

ALEXANDRA: Ein Pucktuch (ihr könntet auch entsprechende Decken oder Ähnliches nehmen) sollte bei der Erstausstattung nicht fehlen. Bis die Kleinen und vor allem der kleine Darm sich ans Stillen gewöhnt haben, dauert es oft ein Weilchen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es sich lohnt, wenn Ihr lernt zu pucken.

CHRISTINA: Zum Pucken kann ich aus eigener Erfahrung nichts sagen. Aber eine gute Babydecke ist auf jeden Fall etwas, das zur Geburt bereits vorhanden sein sollte. Babys können den Temperaturhaushalt des eigenen Körpers außerhalb des Mutterbauches noch nicht so gut selbst regulieren. Daher sollte für den Fall, dass das Kindlein kalt sein sollte, immer eine schützende Decke griffbereit sein, in die man es fest und warm einhüllen kann. Insbesondere Wolldecken sind aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften – zu allen Jahreszeiten – zu empfehlen. Ich selbst kann Euch aus Erfahrung die Babydecken aus Wolle von Disana aus Überzeugung ans Herz legen.

baby-erstausstattung-decke-pucken

Biowolldecke für Babies von Disana

Kleidung & Schlafsack

ALEXANDRA: Da Ihr ja nun nicht 100%ig genau wisst wie groß/klein Euer Zwerg ist, wenn er aus dem Mutterleib kommt, bin ich ehrlichgesagt immer recht sparsam mit Anfangskleidung. Unser Erstgeborener war sehr zart, für ihn hatte ich zunächst viel zu wenige Kleidungsstücke in der kleinen Kleidergröße 48. Bei den Mädels sah das dann schon anders aus. Was Ihr aber UNBEDINGT haben solltet sind die folgenden Dinge:

    • Mützen: und damit meine ich -auch im Sommer- Mützen, die über die Ohren gehen und Euer kleines Menschlein schützen. Denn die meiste Wärme verlieren Babys über den – in Relation zum übrigen Körper noch sehr großen – Kopf. Am besten, egal zu welcher Jahreszeit, ist meiner Ansicht nach immer ein Gemisch aus Wolle/Seide. Die Kleinen schwitzen darin nicht so schnell und sind geschützt.
    • Bodies: Auch da vertrauen wir, eigentlich wie bei allen anderen Kleidungsstücken auch, auf Bio-Produkte. Lieber ein paar Euro mehr ausgeben, dafür tut Ihr Euren kleinen Würmchen aber wirklich nur Gutes. Wir lieben und sind fest überzeugt von Wickelbodies, auch wieder aus einem Wolle/Seidegemisch. Für das Baby sind Wickelbodies meiner Ansicht nach einfach angenehmer in der Handhabung, weil sie nicht über das kleine Köpfchen gezogen werden müssen, sondern um den Körper herum gewickelt werden.
    • Strampler/Höschen/Jäckchen: die Kleidungsstücke sind in erster Linie natürlich Eure ganz eigene Geschmackssache. Schön ist es natürlich, wenn Ihr selbst stricken könnt oder begabte liebe Menschen um Euch herum habt, die das können. Ich nehme es mir selbst immer wieder vor mehr zu Stricken, Häkeln und zu Nähen, aber ganz ehrlich: WANN? Darum lasse ich dem Zwerg auch immer gerne wieder Kleinigkeiten schenken.
    • Schlafsack: Ein absoluter Klassiker und Allround-Talent ist der Baby-Schlafsack aus Wolle von Disana. Dieser darf meiner Ansicht nach auf keinen Fall fehlen. Hier im Blog bei Echtkind ist noch ein sehr schöner Artikel hinterlegt, der Euch noch einmal die Vorteile und Eigenschaften von Schurwolle aufzählt.

baby-erstausstattung-wickel-body-bio

Wickelbody aus Biowolle / Seide von Lilano
Biobabykleidung von Lilano

baby-erstausstattung-baby-schlafsack

Babyschlafsack aus Biowolle von Disana
Schlafsäcke & Decken aus Biowolle

CHRISTINA: Grundsätzlich bin ich überzeugt davon, dass gerade für Neugeborene weniger mehr ist. Kleine Babys brauchen keinen Kleiderschrank voll mit Anziehsachen. Sie brauchen vor allem ein paar richtig gute, hochwertige Anziehsachen aus unbedenklichen Naturmaterialien ohne Pestizidrückstände oder schädliche Farbstoffe, die über die Haut aufgenommen werden. Und sie brauchen Anziehsachen, die ihnen dabei helfen, die Temperatur des eigenen Körpers auszugleichen. Mischgewebe aus Bio-Wolle, Bio-Baumwolle und Seide sind hier besonders zu empfehlen, weil die Fasern sehr funktionale Eigenschaften haben. Das Hüllen, Beschützen und Unterstützen des Babykörpers ist vor allen anderen Dingen die wichtigste Aufgabe, die gute Kinderkleidung erfüllen muss.

Ich selbst hatte in den ersten Größen nur ca. 2-3 Wickelbodies aus Wolle/ Seide, 2-3 Strampler, 2 Mützchen und je eine Hose mit breitem Nabelbund und ein Shirt aus Wolle/ Seide-Gemisch. Ach ja, und bei meinem Winterbuben natürlich auch einen tollen Pullover aus Wolle und von der Oma mehrere Paar selbstgestrickte, warme Wollsocken. Wichtig ist bei den Anziehsachen auch, dass nichts am Babybäuchlein drücken kann.

Das Tragetuch

ALEXANDRA: Für mich gilt in der ersten Zeit eigentlich ausschließlich: tragen, tragen, tragen. Glücklicherweise war es unseren Zwergen auch immer am liebsten direkt an der Brust von mir getragen zu werden, so dass mir die Entscheidung nicht gerade schwerfiel. Auch da gilt wieder.

Ihr müsst ausprobieren, womit Ihr am besten zurechtkommt. Ich habe bereits so Einiges getestet, aber fahre wirklich immer wieder gut mit sämtlichen Möglichkeiten von → Manduca. Sowohl den Manduca-Sling nutzen wir als auch die Babytrage von Manduca wird heiß und innig geliebt. Insbesondere wenn Ihr noch Geschwisterkinder habt, ist diese Variante einfach die Praktischste.

CHRISTINA: Auch ich habe sehr positive Erfahrungen mit dem – anfangs fast dauerhaften – Tragen gemacht. Der innige Körperkontakt und das warme „ganz nah beieinander sein“ tut Eltern wie Kindern gleichermaßen gut. Ich selbst habe ein wunderschönes Tragetuch von → Didymos zur Geburt geschenkt bekommen, mit dem wir sehr zufrieden waren. Unsere Hebamme hat uns zwei, drei Varianten gezeigt, wie wir das Kind im Tuch tragen können und es war nach ein wenig Übung ganz einfach zu handhaben. Letzten Endes muss jeder selbst testen, womit er/ sie am besten klarkommt.

Ein Blick in die Testergebnisse von Ökotest oder ein Besuch bei der örtlichen Trageberatung (gibt es mittlerweile in vielen Städten) lohnt in diesem Zusammenhang, denn leider gibt es auch bei den Tragetüchern bzw. Tragesystemen immer wieder schwarze Schafe.

Stilleinlagen

ALEXANDRA: Stilleinlagen würde ich unbedingt schon vor der Entbindung besorgen. Im Krankenhaus werdet Ihr zwar noch mit Stilleinlagen von den Schwestern und Hebammen versorgt, aber spätestens zu Hause benötigt Ihr regelmäßig frische Stilleinlagen. Die gibt es zum einen als „Wegwerf-Einlagen“, zum anderen aber auch als wiederverwendbare/waschbare Stilleinlagen.

Stilleinlagen

→ Bio Stilleinlagen in Wolle/Seide oder Baumwolle/Microfaser von disana

Der Maxi Cosi + Fußsack

ALEXANDRA: Der Maxi Cosi ist zumindest für Autofahrer unumgänglich. Ohne den werdet Ihr, bei uns im Krankenhaus war es so, nicht entlassen (wir mussten den Schwestern den Maxi Cosi sogar zeigen und einmal das Kind anschnallen). Wir werden auf jeden Fall im Winter auch nicht um den Fußsack herum kommen. Und Ihr benötigt ja bereits bei der Fahrt nach Hause aus dem Krankenhaus einen Fußsack.

Das Babyfon

ALEXANDRA: Auch wenn Euer kleiner Schatz die ersten Monate sicherlich bei Euch im Schlafzimmer liegt, gibt es Momente am Tag (und das sind am Anfang sehr viele Momente), wenn das Baby in einem anderen Zimmer in Ruhe schläft und Ihr es mithilfe des Babyfons trotzdem immer bei Euch habt. Auch hierbei kann ich nur aus unserer eigenen Erfahrung sprechen. Wir besitzen mittlerweile drei unterschiedliche Babyfone. Meiner Ansicht nach muss es keins mit Videokamera sein. Aber auch das ist Geschmackssache.

Die Babywanne

ALEXANDRA: Ganz am Anfang mögen Eure zarten Schätze ja noch (je nach Größe des Waschbeckens) im Waschbecken gewaschen werden können, aber sehr schnell schon passt das nicht mehr. Spätestens dann wird es Zeit für eine extra Babywanne. Wir haben immer noch die allererste von Max Power.

CHRISTINA: Ich muss zugeben, dass sich bei uns der Kauf einer Babybadewanne ziemlich verzögert hat, weil ich erst nicht an deren Notwendigkeit geglaubt habe. Aber nachdem das Baden unserem Sohn so viel Freude bereitet hat und die große Badewanne für ein so kleines Kind einfach nicht passend ist, haben wir uns dann letzten Endes auch eine spezielle Baby-Badewanne zugelegt. Die wird auch heute gerne noch als Plansch- und Matschbecken im Garten weiter verwendet.

baby-erstausstattung-babywanne

Babybadewanne aus Bio-Kunststoff

Beistellbettchen und/oder Babywiege

ALEXANDRA: Bei uns ist und bleibt es aus Platzgründen schlicht und einfach die Babywiege, aber wenn ich die Möglichkeit hätte, dann würden wir den kleinen Zwerg sicherlich die ersten Monate auch im Beistellbettchen direkt an unserem Ehebett einkuscheln. Der Vorteil liegt einfach vor allem darin, dass wenn Ihr die Zwerge nachts stillt, Ihr nicht groß aufstehen müsst, das Baby erst aus der Wiege und dann ins Bett oder auf den Stuhl/Sessel setzen sondern direkt (aufrecht) im Bett stillen könnt.

CHRISTINA: Mein Mann hat das kleine Beistellbettchen selbst gebaut und ich konnte sehr bequem und kuschelig unseren kleinen Sohn nachts im Bett stillen. Darüber haben wir – auch ein tolles Geschenk zur Geburt – Wiegenschleier aus reiner, pflanzengefärbter Seide in blau und rosa gebreitet – das entspricht in etwa dem Lichteinfall im Mutterbauch und soll dem Wohlbefinden des Säuglings dienen. Zudem sah es wunderschön aus… Ein Beistellbett – wenn irgend möglich – ist wirklich eine wunderbare Sache.

Die Wickeltasche

ALEXANDRA: Ihr glaubt ja gar nicht wieviel „Krempel“ Ihr nach der Geburt Eures Babys immer so mit Euch herumschleppen müsst. Alleine die ganzen Wechselsachen, weil doch gerade anfangs öfter mal ein Body oder Strampler nass wird, die Zwerge sich vollspucken oder sonst etwas. Das kann natürlich auch Eure „normale“ Handtasche sein – vorausgesetzt sie ist groß genug und hat noch Kapazitäten für die Bedürfnisse Eurer Kleinen übrig. Meist sind doch unsere Frauen-Handtaschen aber ohnehin einfach irgendwie immer zu klein. Darum ist es aus meiner Sicht sinnvoll sich eine extra Wickeltasche zuzulegen. Auch die gibt es wieder von der „Trabbi“-Variante bis hin zum Porsche. Oder aber, wenn Ihr begabt seid, näht Ihr Euch einfach selbst Eure ganz eigene individuelle Wickeltasche.

Weniger ist mehr

So, Ihr seht, in der Liste sind wahrscheinlich keine großen Überraschungen für Euch enthalten, oder? Ganz ehrlich. Am Anfang braucht es auch gar nicht viel, mit Baby. Wirklich nicht.

Das allerwichtigste seid IHR. Die Mamis und Eure Nähe, Wärme und Liebe.

Ich habe auch bewusst keinerlei Cremes, Öle oder Puder aufgeschrieben. Weil: im Normalfall benötigt Ihr diesen ganzen SchnickSchnack nicht. Meine Hebamme sagt immer: Pures Wasser reicht vollkommen am Anfang. Bloß nicht die zarte Babyhaut überlagern mit fettigen Cremes oder Ölen. Der Geruch Eurer Babies ist von Natur aus einfach unvergleichlich wundervoll. Sie riechen nach Baby, ganz von alleine.

Der erste Teil zum Thema Erstausstattung ist aus meiner Sicht hiermit abgeschlossen, aber er ist natürlich beliebig erweiterbar.

Ich hoffe, dass Ihr ein wenig Freude mit unserer Liste und den ganzen Erfahrungen habt, es ist ja doch ein ganz schön langer Beitrag geworden.

Liebste Grüße, Eure Alexandra

CHRISTINA: Dem kann ich mich nur von ganzem Herzen anschließen und ich danke Alexandra dafür, dass Sie uns mit diesem ersten Teil zur Baby-Erstausstattung an Ihrer Erfahrung hat teilhaben lassen. Wir können sehr gespannt sein auf den zweiten Teil.

Liebe Grüße, Eure Christina

Baby- und Kinderausstattung bei Echtkind kaufen
Bio-Babykleidung bei Echtkind kaufen

Teil 2 ist seit 25.08.2016 verfügbar → HIER ENTLANG

Dieser Beitrag wurde unter Echtkind-Freunde, Tipps, Wissen abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Erstausstattung für’s Baby: Ein Gespräch unter Müttern (Teil 1)

  1. Kerstin schreibt:

    Das ist wirklich mal eine vernünftige und gut durchdachte Liste!

  2. Christine schreibt:

    Danke für die vielen guten Tipps und Eure Ermutigung, dass weniger oft mehr ist. Mein Kleiner ist jetzt 3 Monate und ich kann ure Empfehlungen nur unterstützen.

  3. Silke schreibt:

    Super Interview, inhaltlich sehr wertvoll! Ich freue mich schon auf Teil 2 🙂

  4. Pingback: Erstausstattung fürs Baby: Ein Gespräch unter Müttern (Teil 2) | Echtkind – Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s