Handpuppen – kleine Freunde

Heute will ich endlich einmal über eines meiner Lieblingsthemen schreiben. Es soll um unseren guten Professor Maus, das lustige grüne Nilpferd und ihre kuschelig-pelzigen Freunde gehen. Handpuppen sind ganz wunderbare, manchmal etwas kauzige – und nebenbei gesagt auch pädagogisch wertvolle – Spielgefährten für Kinder. Gemeinsam, mit viel Fantasie und auch Spaß entwickelt sich der ganz eigene Charakter der Handpuppe, die innerhalb der Familie als Berater, Unterstützer, Tröster und Mitspieler ihren festen Platz finden kann.

Handpuppen-von-KallistoProfessor Maus und seine kuscheligen Freunde – Bio-Handpuppen von Kallisto

Schon Kleinkinder haben große Freude daran, den Handpuppen bei ihren Geschichten zu lauschen, sie zu beobachten und mit ihnen zu interagieren. Eine Handpuppe kann ähnliche Erfahrungen wie Dein Kind machen und mit ihm – etwa abends im Bett – noch einmal über den gemeinsamen Tag und die Erlebnisse sprechen. Sie hilft ihm damit, diese Erfahrungen einzuordnen und zu verarbeiten.

Eine Handpuppe kann lernen, aufs Töpfchen zu gehen, es kann Deinem Kind zeigen, dass Fiebermessen im Ohr gar nicht schlimm ist oder dass eine Wärmflasche bei Bauchweh etwas Gutes ist – und ihm bei all den vielen Dingen, die Kinder eben lernen und erfahren müssen, helfen und unterstützen.

Helfer bei Meinungsverschiedenheiten

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass eine Handpuppe auch bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Kind und Eltern schlichtend eingreifen und erfolgreich vermitteln kann. Unser Professor Maus etwa ist ein großer Verfechter des allabendlichen Zähneputzens und hat dieses Ritual bei unserem  Sohn sehr erfolgreich eingeführt – damit hat er uns als Eltern einen großen Gefallen getan. Im Gegenzug bereitet Professor Maus jeden Abend im Bett noch ein großes Abendessen für die anderen Kuscheltiere und das grüne Nilpferd, das seit ein paar Tagen ebenfalls bei uns eingezogen ist, vor und ermöglicht es allen, satt und zufrieden Schlafen zu gehen.

Beim Nachspielen von Situationen mit Hilfe einer Handpuppe können auch Erfahrungen, die die Kinder verunsichern, nachgespielt, besprochen und erarbeitet werden. Etwa ein Arztbesuch, der dem Kind Angst eingeflößt hat kann so mit der Puppe noch einmal erlebt werden bzw. das Kind kann die Situation selbst mit der Puppe interaktiv nachspielen.

Handpuppen aus weichen, ökologischen Plüschstoffen eignen sich zudem auch gut zum Kuscheln.  Gute, robuste – und aufgrund der intensiven körperlichen Nähe schadstofffreie – Qualität sind sicherlich ein Garant für eine langlebige Beziehung. Ab etwa drei bis vier Jahren können Kinder bereits selbst mit einer einfachen Handpuppe umgehen und kleine Geschichten mit ihnen durchspielen. So werden Kreativität, aktives Spiel und Phantasie gefördert. Ältere Schulkinder können dann bereits mit mehreren Puppen spielen und sogar kleine Aufführungen geben.

Kinder schlüpfen durch die Handpuppe in neue Rollen und können so Dinge aussprechen, die sie sonst nicht vermitteln können – manches scheue oder sprachgehemmte Kind äußert sich freier, wenn es durch eine Handpuppe sprechen kann. Dies kann Eltern und Kindern im Alltag sehr helfen und auf diese Weise kann die Handpuppe für viele Jahre eine wichtige Rolle einnehmen und gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Rituale fördern.

Liebe Grüße und bis bald, Eure Christina.

–> Handpuppen aus Bio-Textilien bei Echtkind

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