Erstausstattung fürs Baby: Ein Gespräch unter Müttern (Teil 2)

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Alexandra vom „Reges Leben“- Blog und Christina von Echtkind mit der Fortsetzung Ihres Gespräches (→ Teil 1)

CHRISTINA: Pünktlich ein halbes Jahr nach der Geburt unserer jüngsten Kinder kommen Alexandra und ich wieder zusammen. Ganz frisch und wunderbar eindrücklich haben wir in den letzten Monaten miterleben dürfen, was unsere Babys in ihren ersten Monaten brauchen und was wir Euch in unserem angekündigten zweiten Teil zum Thema Baby-Erstausstattung aus unserer Erfahrung mitgeben können. Auch hier gilt natürlich, dass jeder das ein wenig anders sehen kann und auch jedes Kindlein einen eigenen Charakter mitbringt, der die Dinge in einem eigenen Licht erscheinen lässt. Grundsätzlich aber wollen wir ein wenig Orientierung geben, indem wir miteinander über unsere schönen Erfahrungen der letzten Monate sprechen und dieses Gespräch erneut im Blog mit Euch teilen wollen.

ALEXANDRA: Die letzten Tage vor der Entbindung fühlen sich doch für die meisten wie eine Ewigkeit an und man wünscht sich so sehnlichst, dass dieses kleine Wesen und Wunder der Natur jetzt endlich herauskommt. Ich war jedes Mal so gespannt. Wie mag mein Baby wohl aussehen? Hat es Haare, wie sehen die Augen und wie sieht der Mund aus? Der kleine Zwerg soll sich endlich zeigen und endlich das Licht der Welt erblicken. So zäh und langsam die letzten Stunden vor der Geburt meist vorbeigehen und sich hinziehen, so schnell, viel zu schnell, vergehen doch die ersten Wochen und Monate, nachdem ein neues Menschlein das Licht der Welt erblickt hat. Der Zauber der ersten Stunde, die Momente und Gerüche der ersten Minuten nach der Geburt, saugt wohl jede Mama in sich auf. Wir schließen sie ein und halten sie fest, auf immer und ewig.

Unser viertes Kind ist mittlerweile seit sechs Monaten auf dieser, auf unserer großen Welt und es kommt mir vor, als wäre unser Babybub bereits ein Leben lang bei uns. Er gehört einfach in unsere Familie und wir haben vom ersten Moment an alles daran gesetzt, dass er sich bei uns wohl und geborgen fühlt. Er wird rund um die Uhr liebkost, bewacht und geliebt von uns als Eltern und vielmehr noch von seinen Geschwistern. Die ersten Tage, Wochen und Monate vergehen wie eine wahrgewordene Traumreise und alles fliegt nur so an einem vorbei. Wir haben uns wieder einmal in Raum und Zeit verloren.

Doch was benötigen unsere kleinen Wunder neben Liebe, Luft und Muttermilch eigentlich noch? Was sind sinnvolle Anschaffungen? Nicht jeder Kauf war rückblickend ein guter Kauf. Vieles hätten wir uns sparen können. Einige wenige Dinge sind allerdings wertvoll und wichtig für die ersten sechs Monate unserer Kleinsten.

Bereits nach wenigen Wochen fangen die Kleinen an immer häufiger wache Momente zu haben. Sie erblicken ihre Welt, schärfen ihre Sinne und nehmen alles in sich auf. Nach mittlerweile sechs Monaten bei unserem vierten Kind, sind seine Sinne bereits so geschärft, die Augen so hellwach, dass es täglich nach neuen Abenteuern und nach neuem Wissen ruft. Er dreht sich bereits vom Rücken auf den Bauch, wieder zurück, greift und hält alles fest in seinen kleinen Fingerchen verschlossen.

Im Folgenden möchten wir Euch gerne eine Reihe an Tipps und Empfehlungen aussprechen, die wir in bereits mehreren Jahren Mama-Dasein erfahren durften.

Geborgenheit vermitteln durch einen Ort der Ruhe

ALEXANDRA: Unser Alltag mit vier kleinen Kindern ist zeitweise ziemlich laut, wild und verrückt. Das ist auch gut so und gewollt, doch für ein winzig kleines gerade neugeborenes Menschenwesen ist so ein Trubel erst einmal neu und wahrscheinlich gerade am Anfang auch ein wenig erschreckend. Für solche Momente und vor allem auch zum Stillen für Mama und Baby, braucht es einen Ort der Ruhe, einen Rückzugsort. Ein sicherer Platz, vielleicht mit einer Kuschelecke, den sich jede Mama so gestalten kann, wie sie gerne möchte und so wie sie sich wohlfühlt. Sei es im Bett der Eltern, in einem extra Zimmer oder in einer kuscheligen ruhigen Ecke des Hauses. Vielleicht mit einem weichen, wärmenden Fell, mit einem Stillkissen, einigen Decken, ein wenig meditative Musik. Das ist reine Geschmackssache. Wichtig ist, dass Mama und Kind, dass Ihr Euch, an diesem Ort sicher, zweisam und wohlfühlen. Bei mir persönlich ist es unser Bett, weil die anderen Teile des Hauses meistens schon „belegt“ und doch etwas lauter sind. In unserem Schlafzimmer, im Bett ist Ruhe, dort ist es warm und weich. Dort haben wir uns unser ganz persönliches Kuschellager geschaffen, der Babybub und ich.

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Babydecke aus Wolle von Disana

CHRISTINA: Sich diesen Ort bewusst einzurichten, ist ganz wichtig finde ich. Wenn das erste Kind zur Welt kommt, ist man mit der Wahl des Ortes noch ganz frei und kann es sich überall gemütlich einrichten. Wichtig ist vor allem für die erste Zeit nach der Geburt, dass alles dort gut zur Hand ist, was man zum Stillen braucht – damit man sich ganz auf das Kindlein und sich selbst konzentrieren kann. Außerdem sollte man darauf achten, diesen Ort für das Kindlein beruhigend auszugestalten – also nicht zu viele Dinge, die zu starke Reize ausüben. Eher einzelne Dinge, die schön im Sinne des Kindes sind – etwa ein zarter Feenreigen, ein sanftes Bild wie die schönen, kindgerechten Motive von Ruth Elsässer – und die vom kleinen Baby als beruhigende „Zeichen“ des Wiedererkennens wahrgenommen werden können. Unsere kleine Tochter hat schnell den schimmernden Feenreigen aus den wunderschönen pflanzengefärbten Seidentüchlein wiedererkannt, den ich schon während der Schwangerschaft für sie gemacht habe. Und wann immer wir uns in unser Bett  – wie bei Alexandra unser Ruheort zum Stillen – gekuschelt haben, wanderten ihre Augen dorthin, als wollten sie sich vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Denn körperliche Nähe, Ruhe und Konstanz sind wohl die wichtigsten Dinge, die man einem Neugeborenen in den ersten Monaten schenken kann.

Feenreigen-von-FilgesFeenreigen zum Selbermachen von Filges

Das Mobile und die Kinderwagenkette

CHRISTINA: Über den Feenreigen mit Seidenpüppchen (Püppchen aus Baumwolle schimmern einfach nicht so schön finde ich) kommt man schnell auch zum Thema Baby-Mobiles. Wie Alexandra schon bemerkt hat, beginnen Babys erstaunlich schnell, die Welt um sich herum mit immer wacher werdenden Augen wahrzunehmen und zu betrachten. Nach etwa drei Monaten hat meine kleine Tochter ganz deutlich zu „Schauen“ begonnen, was ihr sichtlich Freude bereitet hat. Dies ist die Zeit, in der man ein schönes Mobile über dem Bettchen, Stubenwagen oder dem Wickeltisch anbringen kann, das das Baby mit seinen wacher werdenden Augen erkunden kann. Schöne Farben sind hier ganz wunderbar und schlichte Formen, am liebsten aus Holz, Seide oder Filzwolle – ich selbst halte nicht viel von Mobiles, die zusätzlich Musik machen und sich gar von selbst drehen, da diese das zarte Neugeborene schlichtweg überreizen.

Ähnlich sieht es aus mit der Kinderwagenkette, die ab etwa dem dritten Monat interessant wird. Im Gegensatz zu Alexandra, die den Kinderwagen kaum benutzt, ist dieser bei mir viel im Einsatz. Und auch die Kinderwagenkette, die schon meinen großen Sohn begeistert hat, wird von der Kleinen freudig aufgenommen und mit den Augen gar „verschlungen“. Da der Blick kleiner Babys noch nicht so weit reichen kann, ist es schön, wenn sie in kurzer Entfernung eine schöne Kette bzw. Schnur mit einfachen Formen und/ oder Farben zum Anschauen und Betrachten haben. Denn es ist dieses sanfte „in-die-Welt-hineingelangen“, das Schritt für Schritt und mit erwachenden Sinnen stattfindet und dem wir – auf sanfte und behutsame Weise – Rechnung tragen wollen.

Kinderwagenkette-aus-Holz-von-Drei-BlätterKinderwagenkette mit Glöckchen von Drei Blätter

ALEXANDRA: Was das Mobile angeht bin ich ganz Christinas Meinung. Jedes unserer Kinderlein hat sein eigenes Mobile am Bettchen oder Wickeltisch gehabt. Für Theresa und Johann, unsere jüngsten Kinder, haben wir gemeinsam mit den älteren Kindern Mobiles selbstgestaltet. Sozusagen als Geschenk zur Geburt von den Geschwistern. Die Älteren haben bereits wunderschöne Mobiles von Ostheimer über ihre Paten erhalten. Alle unsere Mobiles sind ebenfalls äußerst schlicht. Sie sind geräuschlos und drehen sich ganz alleine durch leichte Luftzüge im Kinderzimmer. Wer eine schöne Anleitung für ein selbstgestaltetes Mobile sucht, darf gerne auf unserem Blog unter DIY vorbeischauen.

Mobile-Wildente-Ostheimer-Erstausstattung-BabyMobile „Wildente“ von Ostheimer

Das Tragetuch und/oder die Babytrage

ALEXANDRA: Für mich unersetzlich, gerade mit noch weiteren kleinen Kindern, ist am Anfang das Tragetuch und später die Babytrage. Beides nutze ich aus Gewohnheit von Manduca. Das ist wie vieles andere auch einfach reine Geschmacks- und Wohlfühlsache. Ich persönlich bin durch und durch eine Tragemama. Jetzt beim vierten Kind nutze ich unseren Kinderwagen sogar (bislang zumindest) gar nicht mehr. Beim ersten Kind bin ich noch wirklich oft und auch ziemlich lange mit dem Kinderwagen spazieren gefahren. Doch heute greife ich viel lieber zur Babytrage, weil ich dadurch einfach beide Hände für die anderen Kinder frei habe. Ich bin schneller, flexibler und das Wichtigste. Ich trage mein Baby direkt am Herzen. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass sich die Kinder dort an der wärmenden Brust unglaublich schnell beruhigen und gut in den Schlaf finden. Ich nutze das Tragetuch und die Babytrage nicht nur draußen sondern auch viel im Haus. Es erleichtert mir die Hausarbeit und die Betreuung der anderen Kinder. Außerdem empfinde ich es als sehr angenehm und ich fühle regelrecht die Bindung und Wärme zum Baby. Gleich bei unserer ersten Tochter Charlotte, unserem zweiten Baby, hatte ich eigentlich gar keine andere Wahl. Sie verweigerte regelrecht den Kinderwagen. Sobald wir sie dort hineingelegt haben, egal ob auf dem Rücken oder auf dem Bauch, hat sie lauthals geschrien. Richtig bitterlich geweint. Kaum hatte ich sie wieder aufgenommen, ins Tuch gebunden, war sie wie ausgewechselt. Sie atmete direkt viel langsamer und beruhigte sich schnell. Seitdem steht unser Kinderwagen eigentlich nur noch in der Ecke.

CHRISTINA: „Getragen, gehüllt, geborgen“ – das beschreibt für mich ganz gut das Gefühl, wenn man das Baby ganz eng bei sich trägt. Oder wie Alexandra so schön sagt, „direkt am Herzen“. Ein gutes Tragetuch für die ganz Kleinen gehört für mich zur Basis-Grundausstattung für Eltern. Am besten man entscheidet sich gleich für eine Tuchgröße, die ausreichend groß ist, so dass beide Elternteile oder gar auch die Großeltern sich das Kindlein umbinden können. Es ist einfach ein gutes Gefühl, das kleine Kind ganz nah bei sich zu haben – und ist eben auch ganz einfach praktisch, weil man dabei die Hände frei hat für Geschwisterkinder oder Arbeiten, die getan werden müssen. Ich selbst habe ein wunderbares, hochwertiges Tragetuch von Didymos, das heiß und innig geliebt wird.

Für ältere Babys ab etwa 5 bis 6 Monaten kann man das Tuch gut weiterbenutzen und später sogar auf die Rückentrage umsteigen. Die Bindetechniken sind leicht erlernt und nach ein paarmal Üben auch Routine. Wer trotzdem mit dem älteren Baby auf ein anderes Tragesystem umsteigen will, kann sich unter einer Fülle von Modellen entscheiden. Hier helfen gerne Trageberatungen, die es mittlerweile fast in jeder Stadt gibt. Zudem sind viele Tragesysteme bereits umfassenden Tests unterzogen worden – etwa durch das Verbrauchermagazin Ökotest. So kann man auch ganz gut die „schwarzen Schafe“ aussortieren. Grundsätzlich würde ich nur Tragesysteme empfehlen, bei denen das Kindlein mit dem Kopf zur Mutter bzw. zum „Träger“ schaut. Systeme, bei denen das kleine Kind vollkommen „ungeschützt“ nach vorne schaut und allen optischen und akustischen Eindrücken direkt und ohne Möglichkeit, sich abzuwenden ausgesetzt ist, sind meiner Meinung nach vollkommen inakzeptabel. Das Gesicht der Mutter oder des Vaters vor Augen, eng an die Brust geschmiegt und mit dem beruhigenden Rhythmus des Herzens ist eine „Erkundung“ der Welt doch sehr viel behutsamer und beschützter. Zumal das Kindlein so selbst entscheiden kann, ob es „nach Draußen“ schauen möchte oder lieber nicht.

Die Wickelunterlage

CHRISTINA: Eine wirklich gute Wickelunterlage ist absolut essentiell im Leben mit einem Säugling. Hier gilt es, vor allem zwei Aspekte zu beachten: das Thema der Schadstoffe in vielen Wickelunterlagen sowie das Thema Wohlfühlen. Wer sich einmal die Testberichte des Verbrauchermagazins Ökotest zum Thema „Wickelunterlagen“ durchliest, der wird regelrecht schockiert sein. Denn in den meisten getesteten Wickelunterlagen – die heutzutage aus vermeintlich praktischen Gründen im Kern aus Plastik sind – sind voll mit schädlichen Substanzen. Hier fällt aber positiv ein wahrer „Klassiker“ unter den Wickelunterlagen auf, der regelmäßig mit „Sehr Gut“ bewertet wird: die Wickelunterlage von Prolana aus reiner Bio-Baumwolle, die es in zwei verschiedenen Stoff-Designs gibt. Ich selbst hatte diese Wickelunterlage bereits für meinen ältesten Sohn und kann aus mittlerweile zweifacher Erfahrung und aus Überzeugung sagen, dass diese einfach wunderbar ist. Neben der Gewissheit, dass in den von Ökotest beauftragten Laboren darin keine schädlichen Inhaltsstoffe gefunden wurden, ist auch das Gefühl des reinen Naturprodukts ein gutes. Zudem ist die Wickelunterlage kuschelig weich und gut gepolstert. Und weil natürlich beim Wickeln manchmal etwas „daneben“ geht, lege ich einfach zum Schutz der Wickelunterlage ein weiches Handtuch darauf. So muss die Wickelunterlage nur ab und zu einmal gewaschen werden. Und auch dies ist kein Problem, da die dicken Polsterungen in den Seitenrändern herausnehmbar sind und daher nicht mitgewaschen werden müssen. So trocknet die Unterlage recht schnell. Es muss also nicht immer Plastik sein.

Wickelunterlage-Bobo-Prolana-Baby-Erstausstattung-Teil-2Wickelunterlage „Bobo“ von Prolana

Das Wickeln ist eine rhythmische Tätigkeit, die sich tagtäglich wiederholt. Es sind aber auch Momente, in denen das kleine Kindlein wach ist, gerne „spielt“, Kontakt und Schmuseeinheiten sucht und in denen man ganz wunderbar im „Miteinander“ sein kann. Da unsere kleine Tochter ein Winterkindlein ist, haben wir ihr für den Wickeltisch eine Wärmelampe angebracht, so dass sie es beim Wickeln sehr schön warm und angenehm hat. Ich habe mir ein Fläschchen Baby-Öl von Weleda auf den Wickeltisch gestellt und wann immer wir Lust und Zeit haben, massiere ich die Kleine damit. Das macht uns beiden große Freude und wir sperren in solchen Momenten die Welt „da draußen“ komplett aus und sind nur für uns. Auch in diesen Momenten freue ich mich nach wie vor über unsere Wickelunterlage, die mein Kindlein so warm und weich bettet.

Erstes Spielzeug: Babygreiflinge, Schmusepüppchen, Babyrasseln und Co.

ALEXANDRA: Jetzt wird es schwierig. Ab wann spielen die Kleinen überhaupt? Ab wann benötigen sie Spielzeug? Was kann und darf das für ein Spielzeug überhaupt sein? Immer wieder spannend finde ich die Momente, wenn Babys ein Spielzeug, ihr Lieblingsspielzeug in den Händen halten. Sie halten es ganz dicht vor dem Gesicht, drehen es immer und immer wieder, führen es nah ans Auge hin und wieder zurück. Dieses erste Spielzeug muss und darf auf gar keinen Fall etwas Großes oder Schweres sein.

Babyfant-Greifling-Baby

Babyfant von Plü Natur

Meist sucht sich Euer Baby selbst das Lieblingsspielzeug aus. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es zum Beispiel bei Theresa ein gehäkeltes Häschen aus Bio-Baumwolle war, das sie leicht wie einen Greifring in den Händen halten konnte. Es war weich und griffig. Sie hatte es eigentlich ständig um sich und immer wieder ging ihr Griff zum Hasen. Wir nahmen ihn dann überall hin mit und ich hatte das Gefühl, dass dieses erste Spielzeug ihr Sicherheit gab, es beruhigte sie. Egal ob im Maxi Cosi während der Autofahrt, bei Oma und Opa zum Mittagsschlaf. Auch später im eigenen Bettchen und auf der Krabbeldecke war der Hase immer mit dabei. Johann hat jetzt mit seinen sechs Monaten auch schon so ein Lieblingsspielzeug. Er hat sich einen kleinen weichen flachen Hund ausgesucht, den er von seiner Patentante geschenkt bekam. Der Hund rasselt ganz sanft und er dreht ihn immer und immer wieder vor seinem Gesicht, wenn er auf dem Rücken liegt. Zu süß anzuschauen.

Schmustuch-Hoppelhase-von-SteiffBio-Schmusetuch „Hoppel Hase“ von Steiff

CHRISTINA: Ich kann Alexandra hier nur zustimmen und finde es sehr schön, wie sie ihre Erfahrung mit dem ersten Babyspielzeug beschreibt. Tatsächlich sollte man sich hier ganz intuitiv und vor allem langsam und behutsam an das Thema herantasten. Alexandra und ich gehören ja zu der Kategorie Mütter, die nach dem Prinzip des „Weniger ist Mehr“ leben. Und ich persönlich habe damit auch gute Erfahrungen gemacht. Denn wer kleinen Neugeborenen zu viele Dinge zumutet, läuft schnell in Gefahr, das kleine Kindlein zu überreizen und zu überfordern.

Beißring-LiebeNatürlicher Greifling & Beißrding „Liebe“ von Wooden Story

Wir hatten über erste „Spielzeuge“ zum Anschauen gesprochen: Feenreigen, Mobiles und Kinderwagenketten. In den ersten Monaten werden Babys zudem viel Freude daran haben, ihre eigenen kleinen Händchen zu entdecken, die Füßchen und ihr Umfeld. Wenn sie langsam das Greifen lernen, kann man beginnen, ihnen erste Greiflinge zu geben. Diese sollten vor allem weich, leicht und von der Größe her „babytauglich“ sein. Unbedenkliche Naturmaterialien aus guten, zertifizierten Stoffen sind natürlich zudem ein wichtiges Kriterium für unsere Allerkleinsten. Hier eignen sich vor allem kleine Greifringe, Schmusetücher und Schmusepüppchen. Meine kleine Tochter hat den wunderschönen Schutzengel von Nanchen Natur von uns bekommen, den sie bereits sehr liebt und der überallhin mitgenommen wird. Ein solcher kleiner Gefährte, der zuverlässig dabei ist, mag etwas Tröstendes und Beschützendes vermitteln. Mehr bedarf es in dieser ersten Zeit gar nicht.

Schutzengelchen-von-NanchenSchutzengelchen von Nanchen Natur

Kleine Babys „be-greifen“ die Welt im wahrsten Sinne des Wortes. Mit allen Sinnen entdecken sie die Welt um sich herum – mit den Augen, mit dem Mund, den Ohren und den Händchen. Insofern ist es natürlich sinnvoll, ihnen nach und nach unterschiedliche Materialien und Formen in die Hände zu legen, damit sie diese sorgsam begreifen und entdecken können: schlichte Holzgreiflinge zum Betasten und erforschen, weich geschliffene Ringe aus Holz, Rasseln mit Glöckchen oder rollenden Kugeln, ein Seidenpüppchen oder ein Baumwoll-Greifling, später vielleicht der schöne, griffige Lederball, den wir bei Echtkind so lieben und der sich schon vielfach bewährt hat. Auf diese Weise ermöglichen wir dem Baby Schritt für Schritt, die Welt und ihre unterschiedlichen Naturmaterialien zu entdecken. Ich lege meiner Tochter immer nur einen Greifling zum Spielen hin – die anderen bleiben in der Spielzeug-Kiste, so dass sie nicht umringt vor lauter „Reizen“ am Ende gar nicht mehr weiß, wonach sie greifen soll. Mit dieser sanften Vorgehensweise habe ich bislang gute Erfahrungen gemacht.

Rassel-Huhn-Ökotest-Sehr-GutRassel „Huhn“ von Efie

Dreilochring-KükelhausHolzgreifling „Dreilochring“ von Hohenfried | → mehr Greiflinge im Echtkind-Shop

Spielbogen, Spieltrapez bzw. Babytrainer

ALEXANDRA: Wenn die ersten Tage und Wochen vergehen und die Kleinsten tagsüber schon länger wach sind, die Äuglein ganz neugierig die Welt erkunden, darf das Baby auch gerne unter einem dezenten Spielbogen liegen. Damit meine ich jetzt keinen knallbunten Spielbogen mit Musik und Dudelei. Ich meine wirklich kindgerecht, im besten Fall aus Holz. Die Babys freuen sich, wenn sie unter dem Spielbogen liegen und die Holzringe fast ergreifen können. Sie schauen zu, wie sie sich bewegen. Schnell lernen sie, strecken ihre kleinen Händchen und Finger hoch, immer weiter, zu den Spielelementen. Die Spielelemente müssen meiner Meinung nach auch gar nicht viel können. Sie sollten höhenverstellbar sein und sich in ihrer Form unterscheiden. Idealerweise sollte der Spielbogen ausschließlich aus Naturmaterialien hergestellt sein und frei von künstlichen Farbstoffen sein. Unser Spieltrapez ist immer noch das Gleiche, das wir bereits für unseren ältesten Sohn gekauft haben und es wird heiß und innig geliebt.

CHRISTINA: Der Babytrainer hat sich auch bei uns bewährt. Wir haben ein sehr schlichtes Modell aus Holz, das wir damals von den Großeltern geschenkt bekommen haben. Mein Sohn hat damit sogar Laufen gelernt, weil er das Trapez ganz einfach als Lauflernhilfe durch die Wohnung geschoben hat. Und nun hat unsere kleine Tochter den bewährten Bogen entdeckt und betrachtet – glücklich darunter liegend – die über ihr hängenden, kleinen Figuren. Ich würde heute allerdings bei der Modell-Auswahl noch andere Kriterien beachten. Wie Alexandra bin auch ich ein Freund der Modelle aus Holz. Höhenverstellbare Hängefiguren finde ich auch wichtig. Und zudem fände ich es sehr schön, wenn man die Spiel-Elemente ganz einfach auswechseln könnte, was bei unserem Babytrainer nicht zu machen ist. So könnte man immer einmal wieder neue oder andere Greiflinge daran hängen. Mir ist nur ein Modell bekannt, bei dem dies alles möglich ist: Der Babytrainer von Walter, der in Deutschland gefertigt wird.

Babytrainer-Nic-Baby-AusstattungBabytrainer von Walter

Und noch einmal: Tücher, Tücher, Tücher

CHRISTINA: Wir haben die Mulltücher bereits in unserem ersten Gespräch zur Baby-Erstausstattung erwähnt. Wie wichtig gute Mulltücher sind, ist mir in den letzten Monaten aber erst wieder deutlich bewusst geworden und hier möchte ich eine wirkliche Herzensempfehlung loswerden. Kleine Mulltücher sind einfach unerlässlich für den Alltag mit kleinen Babys. Ich würde aber auch allen Eltern zu ein bis zwei großen, robusten Mulltüchern in guter (Bio-) Qualität raten. Denn diese sind bei mir eigentlich immer im Einsatz: als Unterlage, wenn man das Baby ablegen möchte, als hüllende, leichte Decke, als „Sichtschutz“ beim Stillen unterwegs – ich lege mir das Tuch dann immer über die Schultern und kann so meine kleine Tochter überall stillen, absolut bewährte Methode – , als Sonnen- und Windschutz für den Kinderwagen, als Wickelunterlage etc.. Ich habe zwei von den großen und unglaublich weichen, GOTS-zertifizierten Mulltüchern von Imps&Elfs (100 x 100 cm) und kann diese voller Überzeugung als echte „Allrounder“ empfehlen.

ALEXANDRA: Da stimme ich Christina ebenfalls voll und ganz zu. Was wäre ich ohne Mulltücher? Immer wieder gerne verschenke ich auch gute Mulltücher, weil es denke ich gerade vor der Geburt des ersten Kindes unterschätzt wird, wie nützlich diese Allrounder sind. Wir haben immer gleich mehrere Mulltücher in der Tasche und zur Hand. Als Unterlage, als Spucktuch, als Waschlappen, in der Not lege ich das Mulltuch auch schon einmal gerne über den Maxi Cosi im Auto, wenn die Sonne zu sehr geärgert. Aber bitte unter Vorsicht zu genießen. Zwar sind die leichten Tücher luftdurchlässig, aber es staut sich trotzdem die Hitze unter ihnen. Regelmäßige Kontrollen beim Baby könnten einen Hitzestau vermeiden.

Mulltücher-GOTS-Imps-ElfsGOTS-zertifizierte Mulltücher in verschiedenen Farben von IMPS&ELFS

Stokke Newborn Set und Babywippe

ALEXANDRA: Nicht direkt für die ersten Tage im neuen Leben, aber relativ schnell kommt die Zeit, da freuen sich die Kleinen, wenn sie mit eingebunden werden in den Tagesablauf und z.B. bei den Mahlzeiten mit allen zusammen gemeinsam am Tisch sitzen können. Ob sie nun schon etwas essen oder einfach nur stiller Teilhaber sind. Das spielt keine Rolle. Sie gehören zur Familie und können durch das Newborn Set von Stokke dabei sein. Bei unserem Erstgeborenen kannten wir das Newborn Set noch gar nicht und wir hatten ständig eine Wippe am Tisch stehen. Nur liegen die Babys in einer Wippe allerhöchstens auf unserer Kniehöhe. Es sei denn man stellt die Wippe auf einen Stuhl. Und das ist ziemlich gefährlich und sollte auf gar keinen Fall gemacht werden. Durch das Newborn Set sitzen die Kinder mit uns auf Augenhöhe und können am Tischgeschehen teilnehmen. Bislang liegen unsere Kinder gerne dort. Allerdings ist die Lage, aus ergonomischen Gesichtspunkten, natürlich nicht etwas für längere Zeit. Nach dem Essen sollten die Kinder auch zügig wieder in eine andere Position gebracht werden.

CHRISTINA: Ich muss offen gestehen, dass ich das Newborn-Set nicht kannte. Der mitwachsende Kinderstuhl „Trip-Trap“ von Stokke ist ja schlechthin der Klassiker unter den Kinderstühlen. Bei uns ist unsere Kleine zumeist auf einem Elternschoß mit am Tisch dabei – aufgrund der „Kniehöhen-Problematik“, die Alexandra schon erwähnte. Lange wird es aber auch nicht mehr dauern, bis unsere kleine Tochter selbst sitzen kann.

Eine Babywippe ist eine sehr gute Erfindung, die es ermöglicht, das Baby überall in der Wohnung mitzunehmen, wenn man es gerade nicht tragen kann: zum Beispiel wenn man einmal duschen möchte oder beim Anziehen. Auch hier gilt es natürlich aufzupassen, da Wippen, deren „Rückenlehne“ zu steil eingestellt sind, nicht geeignet sind, dass Babys länger darin liegen. Genau wie beim Autositz, in dem man die Kleinsten nicht zu lange sitzen lassen sollte, sind solche Positionen einfach nicht gut für den Rücken der Säuglinge. Eine gepolsterte Liegedecke oder aber das Tragetuch sind sicherlich die besseren Varianten.

Babyfläschchen

CHRISTINA: Einen kurzen Abstecher zu den Babyfläschchen möchte ich noch machen. Mütter, die das Glück haben, ihr Baby voll stillen zu können, werden die Fläschchen zunächst nicht brauchen. Einzige Ausnahme: wenn das Baby auch einmal abgepumpte Muttermilch bekommt, weil Mama etwas Wichtiges zu erledigen hat und nicht selbst „füttern“ kann. Wenn das Stillen aber aus unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist, wird man sich als Mutter dem Thema der Babyfläschchen-Auswahl stellen müssen. Ich habe für Echtkind viel recherchiert und wir haben uns letzten Endes für Babyfläschchen aus reinem, lebensmittelechtem Edelstahl entschieden. Damit haben wir einerseits Plastik vermieden – und damit auch die latente Gefahr von Inhaltsstoffen, die schädlich sein können – andererseits haben wir ein komplett unbedenkliches Material gewählt, das im Gegensatz zu Glas bruchfest ist. Übrigens können die Edelstahl-Babyfläschchen später bei der Beikost-Einführung auch mit einem Trinklern-Sauger versehen werden. Denn auch gestillte Babys sollen – wenn die Zeit des Babybreis anbricht – zusätzlich Wasser oder Tee trinken. So werden die Flaschen auch für Unterwegs mit älteren Babys zu guten Begleitern.

ALEXANDRA: Zu Fläschchen kann ich offen gestanden nicht allzu viel beitragen. Ich habe das große Glück Stillen zu können und diese ruhigen intimen Momente genießen wir für uns. Mittlerweile bekommt Johann sogar schon etwas Beikost in Form von Karotten und Kartoffeln. Nach und nach führen wir neue Lebensmittel ein. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle gerne anmerken, dass wir selbstverständlich auch im Besitz von Fläschchen sind. Was die Fläschchen angeht, bin ich aber ebenso wie Christina, ziemlich pingelig. Zwar haben wir (noch) keine Edelstahl-Babyfläschen, aber auf gar keinen Fall kommen mir Plastikflaschen ins Haus. Die Vermeidung von Plastik spielt bei uns ohnehin eine sehr große Rolle im Alltag und wo immer es geht verwenden wir mindestens ebenso gute Ersatzprodukte ohne Plastik. Im Fall der Babyfläschchen nutzen wir die guten alten Glasflaschen, die mir natürlich auch schon des Öfteren aus der Hand gerutscht sind und meistens direkt kaputt waren. Darum bin ich ziemlich begeistert von den Edelstahl-Fläschchen. Für mich noch unbekannt, aber ich werde mich in der nächsten Zeit sicher intensiver damit auseinander setzen.

Babyflasche-EdelstahlBabyflasche aus Edelstahl vun Pura Kiki

Wärmekissen und Wärmflasche

CHRISTINA: Gute Wärmekissen mit Kirsch- oder Dinkelkernen sind ein schönes Geschenk zur Geburt. Denn sie werden im Alltag mit Babys und auch mit größeren Kindern immer wieder gebraucht. Zumindest ist das bei uns so. Das Gute an Dinkel- oder Kirschkernkissen ist, dass sie eine sanfte Wärme aufnehmen, also (nach anleitungsgemäßem Umgang) nicht zu heiß werden können und die Wärme lange speichern. Babys, die etwa unter Blähungen oder einem „aufgebrachten“ Bauch leiden, kann so ein wenig Linderung und Entspannung verschafft werden. Auch im Bettchen oder in den Übergangszeiten im Kinderwagen ist ein warmes Körnerkissen angenehm für unsere Allerkleinsten. Ich selbst habe für unsere Tochter eine kleine Dinkel-Eule, die zusätzlich mit Lavendel gefüllt ist. Das duftet ganz wunderbar und der wohltuende Lavendel verbreitet seine beruhigende Wirkung – auch beim Einschlafen.

Kleine-Freunde-EuleDinkelkissen „Kleine Freunde Eule“ von Pat & Patty

Körnerkissen in allen möglichen Größen sind insgesamt eine gute Anschaffung für Familien mit Kindern. Nicht nur bei Bauchweh oder Verspannungen, sondern auch als Kühlkissen bei Beulen und stumpfen Verletzungen sind sie einfach nur wohltuend und verschaffen sanfte Linderung.

Beim Einsatz von Wärmflaschen gilt es sehr vorsichtig zu sein wegen der richtigen Temperierung. Ich selbst würde Wärmflaschen daher eher ab dem Kindergartenalter empfehlen. Mein 5jähriger Sohn hat eine wunderbare Kinder-Wärmflasche mit einem ganz kuscheligen Überzug aus Bio-Baumwolle, die er im Winter sehr liebt. Ich lege sie ihm abends immer ins Bett. Eine Wärmflasche eignet sich auch, um den Kinderwagen ein wenig „anzuwärmen“, wenn man mit einem Baby zur kalten Jahreszeit hinausgeht.

Prolana-Wärmflasche

Kinder-Wärmflasche von PROLANA

Unser Ausblick…

ALEXANDRA: Wie Ihr seht, auch in den ersten sechs Monaten bedarf es noch keiner großen Sprünge für Eure Kleinsten. Sie benötigen noch gar nicht viel mehr als Euch, ihren Ruhepol und viel Liebe.

Der zweite Teil zum Thema Erstausstattung ist, wie auch bereits der erste Teil, sicher beliebig erweiterbar. Das Wichtigste ist, dass Ihr als Mama ganz individuell auf Euer eigenes Baby und auf Euren ganz eigenen Mamainstinkt achtet. Dann könnt Ihr gar nichts falsch machen.

CHRISTINA: Ich schließe mich Alexandra ganz an. Ganz wichtig in dieser ersten, wundervollen Babyzeit ist die eigene Intuition, auf die man als Mutter hören sollte. Denn unsere Babys „sagen“ uns schon sehr früh, was sie brauchen – wir müssen ihnen nur „zuhören“. Lasst Euch nicht verunsichern von den vielen Meinungen von außen, die auf Euch als frischgebackene Mamas einprasseln werden – Ihr werdet Euren eigenen Weg finden!

Ich hoffe, dass der zweite Teil der Gespräche zwischen Alexandra und mir Euch dabei unterstützt und positiv inspirieren kann. Ich würde mich freuen, wenn wir unser Gespräch in ein paar Monaten fortsetzen und vielleicht einen dritten Teil zur Baby-Ausstattung im zweiten Lebenshalbjahr unserer Kindlein zusammenfassen…

Bis dahin liebe Grüße,

Alexandra & Christina

zu Teil 1

Baby- und Kinderausstattung bei Echtkind
Gute Auswahl an Greiflingen und Babyrasseln bei Echtkind

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Hinter die Kulissen geblickt – die neuen Holzspielzeuge aus der integrativen Holzwerkstatt Alb

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Neu bei Echtkind: 16 bunt lasierte Bauklötze aus der integrativen Holzwerkstatt Alb

Immer wieder treffen wir auf Produkte, die uns besonders faszinieren. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eines aber ist all diesen Produkten gemeinsam: Sie tragen eine ganz individuelle Qualität in sich, die sie außergewöhnlich und unvergleichlich machen. Sehr gute Materialien und natürliche Werkstoffe sowie ein hoher pädagogischer Spielwert zeichnen die Artikel im Echtkind-Sortiment grundsätzlich aus. Es gibt aber auch Produkte, die uns nicht nur aufgrund ihrer selbst am Herzen liegen, sondern auch aufgrund ihres Herstellungshintergrundes.

Und solchen besonderen Produkten widmen wir immer wieder einmal einen ausführlichen Artikel in unserem Blog, um in diesem Rahmen auch die Geschichten hinter den Artikeln zu erzählen und weiterzugeben. Neu bei uns im Sortiment sind zwei solche Kinderspielzeuge, denen wir heute auf die Spur gehen wollen: die wunderschönen Bauklötze und der Bauturm aus der integrativen Holzwerkstatt Alb.

Die Holzwerkstatt ALB und ihre Menschen

Das idyllische Zell unter Aichelberg am Fuße der Schwäbischen Alb ist Ausgangspunkt unserer gemeinsamen Reise. Dort werden in einer kleinen Holzwerkstatt mit viel liebevoller Handarbeit wunderschöne Dinge aus Holz gearbeitet. Im Jahr 2003 wurde die Holzwerkstatt mit der Unterstützung des ebenfalls in Zell ansässigen Traditionsunternehmens Ostheimer ins Leben gerufen. Da auch Ostheimer als Hersteller im Bereich Holzspielzeug arbeitet, sind seit der Gründung der integrativ arbeitenden Holzwerkstatt viele Kooperationsmöglichkeiten zwischen den beiden holzverarbeitenden Betrieben entstanden.

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Neu bei Echtkind: 9-teiliger Bauturm

Herr Götz, der Leiter der Holzwerkstatt ALB hat uns mit hineingenommen, in die Arbeitswelt der Holzwerkstatt. Und wir durften einen schönen Einblick bekommen, wie unsere beiden Produktneuheiten hergestellt werden und welche Gedanken die Entstehung der Arbeitsprozesse bestimmen.

Die Schaffung von sinnvollen, ja Sinn stiftenden, Arbeitsplätzen stand von Anfang an im Mittelpunkt der Überlegungen. Denn nur durch eine befriedigende, erfüllende Tätigkeit wird das Selbstwertgefühl eines Menschen gestärkt. Die integrative Holzwerkstatt ALB beschäftigt zurzeit drei gelernte Schreiner und fünf Menschen mit Unterstützungsbedarf, die gut begleitet und angelernt sind. „Man muss immer wieder mitdenken, wie wir die Arbeitsbereiche für die Menschen mit Unterstützungsbedarf gestalten“, so Herr Götz, der Leiter der Holzwerkstatt. Dies bedeutet vor allem, stumpfe Arbeit zu vermeiden und durch eigene, gut ausbalancierte Tätigkeitsbereiche Verantwortungsgefühl und Freude an der Arbeit zu erreichen. Zudem gilt es, durch gut durchdachte Arbeitsprozesse ein Gefühl von Sicherheit und Verlässlichkeit zu schaffen. Denn wo Fehlerquellen eingeschränkt werden, kann das Vertrauen ins eigene Tun wachsen und es entsteht ein Schutzraum, in dem Freude und Liebe an der Arbeit gedeihen.

Die Arbeitsagentur unterstützt die zweijährige Ausbildung als Qualifizierungsmaßnahme, an die sich dann die Übernahme in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis anschließt. Gegenseitiger Respekt und ein Miteinander auf Augenhöhe zeichnen das Arbeitsumfeld in der kleinen Holzwerkstatt aus – und so kann dort ein Gefühl des Miteinander und der gegenseitigen  Wertschätzung wachsen.

Das Holz

Die Holzbausteine und der Bauturm aus der Werkstatt werden aus massivem Eschenholz aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft gefertigt. Eschenholz zeichnet sich vor allem durch seine wunderschöne, markante Holzmaserung aus. Und weil die Holzspielzeuge aus der Werkstatt ALB lasiert werden, scheint diese charakteristische Eschenholz-Maserung durch die Farbe hindurch und erlaubt unseren Kindern einen authentischen Eindruck des Holzes.

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Fertig ausgehobelt wird das getrocknete Holz in auf Maß gesägten Brettern nach Zell unter Aichelberg geliefert und in den werkstatteigenen Schuppen eingelagert. Dabei umfassen die 25 mm dicken Bretter das volle Holzspektrum des Baumes: Kernholz, Stamm und Seiten. So finden sich viele unterschiedliche Farbverläufe, Maserungen und Eigenarten des gesamten Baumstammes in den Bauklötzen wider. Aus dem Lagerschuppen werden dann die Bretter herausgeholt und kommen in die Werkstatt zur Bearbeitung. Herr Götz machte uns an dieser Stelle exemplarisch darauf aufmerksam, dass durch die ausschließliche Verwendung von Eschenholz sowie die Normierung der Holzmaße (1,20 m Länge, 2,5 cm Dicke) kein Fehler passieren kann, wenn das Holz für die Fertigung aus dem Schuppen herausgeholt wird.

Bauklötze und Bauturm bestehen aus acht genormten Formen. Das heißt, es gibt acht unterschiedliche Holzbauklötze, je 25 mm dick und jede Form in einer bestimmten Farbe gefärbt. Ausgesägt werden die Formen zunächst durch die gelernten Schreiner mit der Kreissäge. Die Oberflächen der Holz-Rohlinge werden dann einzeln und von Hand weich geschliffen, die Kanten abgerundet. Eine Arbeit, die behutsam und mit Feingefühl getan werden muss, da die Holzrohlinge sonst ihre Formen verlieren.

Lasieren und Ölen

Im Tauchverfahren werden die einzelnen, geschliffenen Holzteile als nächstes lasiert. Dazu wird die – unbedenkliche da nach DIN EN 71-3 schadstoffgeprüfte – biologische Lasurfarbe in eine Wanne gegeben und die Holzrohlinge darin eingetaucht. Dabei nimmt das Holz die Lasurfarbe wie ein Schwamm in sich auf. Dies ist anders als beim Lackieren, wo der Lack durch die enthaltenen Lösungsmittel auf der Holzoberfläche haftet. Nach dem Tauchbad ist es wichtig, die Holzteile mindestens drei bis viermal umzusetzen – also auf Gittern und Papier so abtropfen und trocknen zu lassen, dass sie weder „Farbnasen“ noch Flecken bekommen. „Genaue Vorgaben zum Färbeprozess und viel Ruhe bedarf es für unsere Mitarbeiter mit Unterstützungsbedarf, dass alles gut klappt“, so Herr Götz.

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Ein wenig einfacher wird es beim Ölen der Holzbausteine, denn das Öl ist transparent und damit ist der Umsetzungs- und Trocknungsprozess nicht so heikel. Das biologische Öl wird ebenfalls im Tauchverfahren aufgetragen. Es zieht im Nachgang gut ins Holz ein, und ist kaum bemerkbar. Allerdings gibt es dem Holz ein wenig Schutz – vor allem wenn es ausgiebig von Kindern in den Mund genommen und eingespeichelt wird. Auch das Öl ist übrigens durch ein unabhängiges Prüflabor schadstoffgeprüft und im Sinne der EU Spielzeugnorm DIN EN 71-3 komplett unbedenklich.

Der Weg zu uns und in die Kinderzimmer

Abschließend fällt noch das Kommissionieren an: die fertigen Bautürme und Holzbausteine werden abgezählt, sortiert und von den Mitarbeitern der Holzwerkstatt in Baumwollnetze verpackt, die von einem norddeutschen Hersteller bezogen werden. Auch die Netze sind übrigens aus hochwertiger, geprüfter Qualität und werden mit Absicht verknotet und nicht mit einer Kordel zum Zusammenziehen versehen – um das Sicherheitsrisiko im Umgang mit längeren Schnüren zu vermeiden.

Beutel

Und so kommen die beiden Neuheiten in unser Sortiment und erreichen von dort aus hoffentlich viele Kinder- und Spielzimmer. Denn es ist die Wertschätzung für die Arbeit, die in der kleinen, sozial arbeitenden Werkstätte getan wird, die wir auf diese Weise kundtun können. Um diejenigen zu unterstützen, die sich jeden Tag darum bemühen, eine gute, harmonische und schützende Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Und diejenigen, die im Schutze einer solchen Umgebung ihre ganze Liebe und Sorgfalt in die Arbeit ihrer Hände geben.

Abgesehen davon sind die klassischen Holzspielzeuge aus der Holzwerkstatt ALB neben ihrem pädagogischen Spielwert, dem sensiblen Umgang mit Materialien und der aufmerksamen Auswahl vor allem eines – ein echtes Stück Natur.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal ganz ausdrücklich bei Herrn Schühle von Ostheimer bedanken, der freundlicherweise den Kontakt zur Holzwerkstatt ALB hergestellt hat. Herrn Götz danke ich für seine Offenheit und seine warme Bereitwilligkeit, mich im Gespräch an seinen Gedanken und den alltäglichen Arbeitsroutinen der Holzwerkstatt teilhaben zu lassen. Und natürlich möchten wir uns auch bei allen Mitarbeitern der Holzwerkstatt ALB bedanken, die mit Sorgfalt, Freude und Liebe zu Material und Form in Handarbeit die wunderschönen Holzspielzeuge gefertigt haben!

Liebe Grüße und viel Freude beim Entdecken!

Eure Christina

Produkte aus der integrativen Holzwerkstatt Alb
Neuheiten bei Echtkind

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Start in den Sommer / Unsere Lieblingsspielzeuge

TITEL

→ Gutes für Strand und Draußensein

„Lachend, lachend, lachend, lachend
zieht der Sommer über das Land.
Über das Land zieht er lachend,
hahaha, lachend,
über das Land….“

Wie in diesem fröhlichen Kinderlied besungen, hat sich inzwischen der Sommer bei uns eingefunden und lockt uns sonnig-lachend hinaus ins Freie. Zum Beispiel an die schönen Sandstrände von Seen und Meeren. Dort tummeln sich die Kinder, Familien und Freunde und genießen gemeinsam die helle, warme Zeit, das kühle Wasser, den Wind, die Sonne und den warmen Sand unter nackten Füßen.

Auch bei Echtkind hat die ein oder andere Familie bereits ihren Sommerurlaub angetreten und hat natürlich so einige schöne Kinderdinge mit dabei gehabt, um sie vor Ort und mit den Kindern gemeinsam zu testen. Und weil es einfach schön ist, wenn man gut ausgerüstet an die See fährt, haben wir hier unsere drei Lieblings-Spielzeuge für den Sommeranfang zusammengefasst.

Sandspielzeug – Basics und Kür

Wenn man mit Kindern an den Strand geht, darf natürlich vor allem Sandspielzeug nicht fehlen. Absolut notwendig sind Schaufeln aller Art: Babylöffelchen für die Allerkleinsten, Handschaufeln für die Kleinkinder und schließlich – für alle fortgeschrittenen Sandbauarbeiter – große Schaufeln mit langen Stielen bzw. richtige Strandschaufeln, mit denen die großen Bauvorhaben wie Sandburgen umgesetzt werden können.

Eimer und Gießkannen sind ebenso von großer Wichtigkeit, helfen sie doch durch eine stete Wasserversorgung, die Bauwerke vor der Vertrocknung bzw. Verrieselung zu schützen. Außerdem muss ja irgendwie guter „Beton“ hergestellt werden. Maurerkellen für glatte Oberflächen, Sandbohrer und weiteres „Spezialwerkzeug“ ist dann die Kür für jeden Strandbesucher.

Strandschaufel

Absolute Basis-Ausstattung: Robuste Strandschaufel von Spielstabil

Ein anderes Metier ist das der Sand-Konditoren unter den Kindern – neben kleinen Handschaufeln und einer reichen Auswahl an Kuchenformen braucht es dann lediglich einer gesicherten Wasserversorgung mit Eimern oder Gießkannen für die richtige Konsistenz des „Kuchenteiges“, ein ruhiges Händchen, viel Puderzucker und Streusel sowie Steinchen, Muscheln und alles, was das Herz für eine rundum wunderschöne Kuchenverzierung begehrt.

Sandkugelbahn – jeden Tag neu

Ein weiteres empfehlenswertes und durch den Echtkind-Praxistest in seinem Spielwert bestätigtes Sandspielzeug ist unsere Sandkugelbahn aus Eschenholz. Im praktischen Netz kann sie leicht überall verstaut und mitgenommen werden. Zum Aufbau benötigt man zunächst einen ansehnlich hohen und gut befestigten Sandhaufen, viel „Matschepampe“ zur Befestigung und dann können die Bahnteile mit der richtigen Neigung und viel kreativer Freiheit in den Sand eingebaut werden. Es ist ein herrlicher Spielspaß und erzeugt viel Freude, wenn schließlich die Murmeln in rasantem Tempo klackernd durch die Hohlkehlen laufen und dort landen, wo sie sollen.

Sandkugelbahn

In der Praxis bewährt: Sandkugelbahn von Glückskäfer

Empfohlen wird die tolle Sandkugelbahn grundsätzlich für Kinder ab drei. Unser Praxistest hat uns aber klar gezeigt, dass erst Kinder ab etwa sechs Jahren in der Lage sind, die Bahn eigenständig aufzubauen. Kleinere Kinder benötigen dazu die Hilfe eines Erwachsenen oder eines großen Kindes. (Allerdings hat der Aufbau uns Erwachsenen auch so viel Spaß gemacht, dass diese „Unterstützung“ gar zu gerne angeboten wurde…).

Taschendrachen – immer dabei und schnell in Aktion

Das dritte Lieblingsprodukt, das wir im Gepäck dabei hatten, war der Taschendrachen, der in einem praktischen, kleinen Beutel aufbewahrt und platzsparend mit eingepackt werden kann. Besonders an den Küsten der Nord- und Ostsee zeigt sich der Wind immer wieder gerne von seiner frischen Seite. Glücklich diejenigen, die ein geeignetes Spielzeug griffbereit dabei haben. Der Taschendrachen ist kein Profi-Flugdrachen – im Gegenteil, er ist sehr einfach gehalten, muss nicht aufgebaut werden und ist für Kinder ab etwa sechs Jahren gut zu bedienen.

Taschendrachen

Immer griffbereit, immer gut: Der Taschen-Drachen von Günther

So darf zwischen Sand und Wellen auch der Wind und seine Kraft entdeckt werden, wenn der fröhliche, kleine Drache in die Luft steigt. Ein wunderschöner Zeitvertreib für und mit Kindern.

Allerlei…

Viel braucht es nicht, um mit Kindern eine schöne, ausgelassene Zeit an Strand und Wasser zu verbringen. Denn Sand, Sonne und See sind Elemente, die wohl jedes Kinderherz höher schlagen lassen. Wettrennen, Weithüpfen, Edelsteine und Muscheln suchen, es gibt so unendlich viel zu tun. Mit großer Freude erleben wir so eine gemeinsam verbrachte Zeit.

Neben den genannten Dingen, gibt es noch viele andere, die ebenso einen schönen Einsatz im Urlaub an der See finden: das fröhliche Wikingerspiel KUBB etwa, das Groß und Klein viel Freude bereitet und sehr gut gemeinsam gespielt werden kann, ein klassisches Ringwurfspiel, kleine Kartenspiele wie Quartett oder Schwarzer Peter, um ein wenig zur Ruhe zu kommen, kleine Bücher mit Geschichten, die gemütlich im Strandkorb vorgelesen werden können und vieles, vieles mehr darf in die Strandtaschen der Eltern wandern. In unserem Falle hat ein Vater gar ein Säckchen Edelsteine mitgenommen und im Sand versteckt – damit war die Suche nach dem Piratenschatz eröffnet und hat begeisterte Kinder hervorgebracht, die hingebungsvoll geschaufelt und gesiebt haben, bis alle Schätze gefunden waren…

Der Sommer hat sich eingefunden. In zwei Tagen ist Johanni – das Fest, an dem wir die kürzeste Nacht des Jahres feiern. Ein fröhliches Sommerfest, dem zu Ehren überall die Johanni- bzw. Sonnenfeuer entzündet werden. Wir möchten allen Kindern und Ihren Eltern in diesem Sinne von Herzen einen wunderschönen Start in den Sommer wünschen – und dass die Kraft der Sonne und die wunderschönen, hellen Tage uns alle begleiten und stärken mögen!

MEHR …

Sandspielzeug & Gutes für Draußen bei Echtkind
Kinderbücher bei Echtkind

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Grimm’s Holzspielzeug – Die Schaffenskraft der kindlichen Fantasie

Grimms-Starbild

Gebt dem Kind einen grünen Zweig, es wird mit seiner Fantasie Rosen daraus sprießen lassen! Gebt ihm ein Rosenblatt, und es wird auf dem Wasser ein Wunderschiffchen bewegen.“  (Jean Paul, „Knospe der Kindheit“)

Es gibt in der heutigen Zeit kaum noch Spielzeughersteller, die den pädagogischen Wert von Holzspielzeug so ernst nehmen wie die Firma Grimm’s Spiel und Holz Design. Dieser Wert wird vor allem durch drei Faktoren geschaffen:

  1. die Freiheit des kindlichen Spiels ohne Einengung
  2. die Hochwertigkeit von Material und Qualität der Verarbeitung
  3. Die Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien

Grimm’s Spiel und Holz Design – ein ganz besonderer Holzspielzeug-Hersteller

Das Unternehmen Grimm’s Spiel und Holz Design (→ im Echtkind-Shop) von der Schwäbischen Alb hat zu Recht eine herausragende Stellung unter den Holzspielzeug-Herstellern. 1978 als „Spiel und Holz Design“ gegründet, sind in den letzten Jahrzehnten viele Holzspielzeuge aus dem Sortiment des schwäbischen Herstellers zu wahren Klassikern der Kinderzimmer avanciert – man denke nur an den wunderbar leuchtenden, harmonisch geformten Regenbogen.

Regenbogen-der-Klassiker-von-Grimms

DER Klassiker von Grimm’s: Regenbogen 6-teilig

Pädagogische Grundsätze

Die Holzspielzeuge der Firma Grimm’s sind zutiefst verwurzelt in den pädagogischen Ansätzen der Waldorf- und Montessori-Pädagogik, die darauf abzielen, dass die kindliche Fantasie durch das Spielzeug zwar angeregt wird, aber das Spielzeug selbst schlicht genug ist, um die Fantasie, Gestaltungskraft und Vorstellung des Kindes nicht einzuschränken.

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Schlicht & natürlich: Bauklötze mit Rinde

So ist die wunderbare Welt der – farbigen und in lebendigen, nur geölten Holztönen gehaltenen – Grimm’s Holzspielzeuge geprägt davon, dass sie unbegrenzt miteinander kombiniert werden können. Bauklötze in freien Formen, Bögen, Kreise und Halbkreise, Schälchen, geometrische Formen verschmelzen miteinander und sind auch mit Holzbausteinen unterschiedlichster anderer Hersteller – etwa Kapla-Steinen – unendlich kombinierbar. So entstehen vom Zauber und Wunder kindlicher Fantasiekraft getragene, farbenprächtige Landschaften. Erweitert werden diese Spielwelten mit kleinen Püppchen, Dekorationstüchern und Fundstücken aus der Natur, wie Steinen, Rindenholz oder Tannenzapfen und Kastanien.

Grimms-Welt

“ Zauber und Wunder kindlicher Fantasiekraft“ – Holzspielzeugwelt von Grimm’s

Erwachsene – Eltern, Großeltern oder Erzieher -, die dem Kind aus innerer Überzeugung, echter Freude und auch dem Willen, das Kind zum freien Spiel zu ermutigen, gutes und pädagogisch wertvolles Spielzeug in die Hand geben, fördern damit seine kreative Schaffenskraft. Und kindliche Fantasiekräfte, die im freien, kreativen Spiel in den ersten Jahren gefördert werden, bleiben einem Menschen das ganze Leben lang erhalten.

Das Holz und die unnachahmlich leuchtenden Lasuren von Grimm’s

Dem Werkstoff Holz wird bei Grimm‘s große Wertschätzung und Liebe in der Verarbeitung entgegen gebracht. So entstehen hochwertigste Holzspielzeuge aus Erle, Linde, Ahorn und Buche – selbstverständlich stammen alle verwendeten Hölzer aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft in Europa.

Behandelt wird das Holz lediglich mit einem Pflanzenöl-Gemisch aus Leinöl, Olivenöl, Distelöl, Walnussöl und Sojaöl, dessen Hauptbestandteil Leinöl ist. Für die bunten Holzspielzeuge werden keine Lacke verwendet, sondern die unnachahmlichen Lasurfarben, die nach EN 71 zertifiziert und in diesem Sinne gesundheitlich absolut unbedenklich sind.

Kugelgreifling-Naturhölzer

nur mit pflanzlichen Ölen endbehandelt – Kugelgreifling, natur

Die leuchtenden Farblasuren und pflanzlichen Öle bewahren die lebendige Oberfläche des Holzes in Struktur und Haptik – so dürfen die Spuren der Natur in jedem einzelnen Stück fortleben und machen jedes Spielzeug aus der Schwäbischen Manufaktur zu einem Unikat. Auf diese Weise entsteht auch die typisch raue und doch samtige Holzoberfläche, die besonders bei Bauelementen zu einem größeren Spielwert beitragen, weil die einzelnen Holzteile nicht so leicht abrutschen. Fast alle Holzspielzeuge werden übrigens final von Hand abgeschliffen.

Farben-Grimms

Einen Sinn für Werte schaffen

Ehrliches, schlichtes und hochwertiges Holzspielzeug wie das von Grimm’s ist etwas, womit wir unseren Kindern etwas zutiefst Gutes tun können. Neben seinem pädagogischen Wert ist es vor allem die Ausstrahlung des Naturwerkstoffes, die uns und unsere Kinder fasziniert und ihnen ein Gefühl für das Echte, Wahre und Authentische gibt. Denn Holz strahlt Lebendigkeit aus, es erzählt eine Geschichte aus der Natur, es ist robust und langlebig und reiht sich irgendwann wieder problemlos in den Kreislauf der Natur ein. Holz duftet und schmeckt und ist ein idealer Werkstoff für Baby-Greiflinge und -Rasseln. Es schmeichelt unseren Händen und seine Wärme und Oberflächenstruktur sind ein durch und durch gutes, haptisches Erlebnis. Und zu guter Letzt hat Holz einen wohltuend warmen Klang, den wir vor allem bei Musikinstrumenten wahrnehmen können.

Baby-Greifling

Dieser Blog-Beitrag ist nicht ausschließlich ein Plädoyer für die wunderbaren Holzspielzeuge der Firma Grimm’s. Er ist vielmehr eine Aussprache für gutes Holzspielzeug im Allgemeinen. Denn wir haben das Glück, in einem Land leben zu dürfen, in dem es noch viele Hersteller gibt, die solch hohe Ansprüche erfüllen.

Neben Grimm’s Spiel und Holz Design sind dies vor allem Hersteller wie Ostheimer, Nic (zusammen mit Walter und Glückskäfer), Beck Holzspielzeug, Fagus, Schöllner und viele andere mehr, die in diesem Zusammenhang eine Würdigung erfahren sollen!

Wir danken ihnen allen von Herzen dafür!

Grimm’s Spielwaren im Shop
alle Marken bei Echtkind

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Ein Reich der Ruhe und Geborgenheit für unsere Kinder

Heute Morgen, nachdem alle außer mir das Haus verlassen hatten, stand ich einen Augenblick ganz allein im Kinderzimmer meines Sohnes. Ich wurde in der Betrachtung seines Kinder-Reiches ganz ruhig und friedlich. In diesem Moment der Betrachtung fiel mir auf, was für ein Hort des Friedens dieses schöne, kleine Zimmer ist und war einen Moment lang so überglücklich darüber…

Was aber macht ein Kinderzimmer aus pädagogischer Sicht „gut“ beziehungsweise „gemütlich“ oder gar „kindgerecht“?

Darüber sinnierend habe ich beschlossen, heute die Ergebnisse meines wunderbaren morgendlichen Gedankenganges im Zimmer meines Sohnes im Blog zusammenzufassen. Es ist ein schönes Thema, ein wichtiges Thema und eines, das viel Einfluss auf die Kindheit hat.

Das Kinderzimmer – ein Raum, der wohltuend für die Kinderseele ist

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Das Kinderzimmer ist ein Raum, der unseren Kindern gehört. Dort schlafen und kuscheln sie, sie spielen, malen und machen Hausaufgaben, sie empfangen dort Spielkameraden, feiern Geburtstag, bauen Höhlen, verstauen ihre Spielsachen, Schätze und Kinderbücher. In ihrem Reich verbringen Kinder viele, viele Stunden – über viele Jahre lang. In diesem Sinne ist es auch so wichtig, dass die Kinderseele dort die Ruhe, Entspannung und Sicherheit finden kann, die sie im häufig recht hektischen Alltag so dringend braucht. Denn die Dinge, die das Kind in seinem Zimmer umgeben, wirken sich auf sein Wesen aus – im Positiven wie im Negativen.

Daher ist die Einrichtung eines Kinderzimmers eine ebenso wunderschöne wie auch verantwortungsvolle Aufgabe und die Gestaltung eines wohltuenden Rückzugsortes für unsere Kinder so wichtig.

Einrichten mit Naturmaterialien – gesund und stabil

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Wollteppich „LARA“ natur

Ich glaube fest daran, dass der Grundzug einer guten Raumeinrichtung darin besteht, gute, echte und massive Materialien bei der Einrichtung zu verwenden. Denn es sind ja zunächst die elementaren Naturmaterialien, die Kindern eine Vorstellung vom Authentischen vermitteln können. So erfahren sie durch den Anblick von geölten oder gewachsten Massivholzmöbeln die wohltuende Wirkung des Holzes, seine wunderschöne Maserung und auch seinen Duft.

Da Kinder gern auf dem Fußboden spielen, ist die Investition in hochwertige, robuste und von unten gut wärmende Schurwollteppiche sicherlich lohnenswert. Zudem tragen Naturmaterialien wie Wolle oder unlackiertes Massivholz stark zur Qualität des Raumklimas bei und man vermeidet bei qualitativ hochwertigen Naturprodukten gesundheitsschädliche Ausdünstungen.

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„Wohltuende Wirkung des Holzes“, beispielsweise Spielkisten im Regal

Die dezente Schlichtheit und Wertigkeit von guten Massivholzmöbeln hat meiner Meinung nach zweierlei Auswirkungen auf das Kind: zum einen tritt die Einrichtung damit zurück und verleiht dem Kinderzimmer eine ganz grundlegende Ruhe und Ausgeglichenheit. Zum anderen vermitteln sie Kindern einen ersten Eindruck für wertige Dinge, die zeitlos und zugleich robust sind – und spiegeln damit Stabilität und Sicherheit im Inneren des Kindes wider.

Eine Sitzecke für die Kinder schaffen

Eine schöne Anschaffung, die Kindern unheimlich viel Freude bereitet, sind Tische, Stühle und Sitzbänke in Kindergröße. Nicht nur als Platz zum Malen, Basteln und Spielen, sondern auch, um die Spielkameraden zu empfangen und gemeinsam eine kleine Mahlzeit und etwas zu Trinken zu sich zu nehmen. Kinder sind unheimlich stolz darauf, ihre eigene Sitzecke zu haben – und praktischerweise lassen sich etwa in Truhenbänken auch allerlei Spielsachen ganz leicht verstauen.

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Kinderbank mit Truhe aus den CARITAS Werkstätten Nordkirchen

Aufräumen und Verstauen

Verstauen und Aufräumen ist der nächste wichtige Punkt. Ein Thema, das manchmal ein wenig nervenzehrend sein kann. Um die Diskussionen ums Aufräumen ein wenig zu erleichtern und eine einfache wie effektive Ordnung im Kinderzimmer zu erhalten, sind Regale mit großen Spielkisten zu empfehlen. Diese Kisten, in denen das Spielzeug abends verschwinden kann, sind auch für Kinder selbst sehr gut zu benutzen und haben sich im Alltag bereits vielfach bewährt. So kann man die Spielkisten thematisch sortieren – etwa nach Holztieren, Bauklötzen und all den anderen Spielwelten im Kinderzimmer. Das ist für Kinder leicht verständlich und nachvollziehbar – und das Aufräumen wird dadurch unkompliziert und mit ein bisschen Motivation und Lob auch kinderleicht.

Der Spielständer

Ein pädagogisch bewährtes „Möbelstück“, das im Kinderzimmer seinen Platz finden kann, ist der Spielständer aus Massivholz. Denn der Spielständer ist ein wahrer Verwandlungskünstler, der im Kinderspiel sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Etwa als Kaufladen, fürs Kasperletheater, als Püppchenwohnhaus und mit Decken und Tüchern verkleidet und eventuell einem zweiten Spielständer entstehen so die herrlichsten Spielhöhlen. Eine wirklich lohnenswerte und vielseitige Anschaffung für viele, viele Kinderjahre. Und ist der Spielständer mal nicht im Gebrauch, kann man ihn einfach als „Regal“ an die Wand stellen oder als Raumtrenner benutzen – etwa, um eine gemütliche Kuschelecke einzurichten.

Farbe

Bei den Wandfarben sind es generell nicht die grellen, starken Farben, die uns zur Ruhe kommen lassen. Vielmehr sind es die sanften, gedämpften Farben, die sich wohltuend um unsere Seele legen. Daher finde ich vor allem lasierende Wandfarben in guter, unbedenklicher Öko-Qualität sehr schön – ein zartes Gelb, Rosé oder Orange etwa. Solche warmen, sanften Farben an den Wänden kleiden das Zimmer gleichsam in Ruhe und Entspannung. Vor allem wenn man bedenkt, dass Kinder Farben sehr viel intensiver wahrnehmen als wir Erwachsenen.

Dekoration

Fröhliche, bunte Farben halten vor allem mit den Kinderspielsachen Einzug ins Kinderzimmer – und eventuell auch einzelne Dekorationsgegenstände. Dinge, die zuverlässig am immer gleichen Ort zu finden sind, vermitteln dem Kind Sicherheit und Geborgenheit. Dies ist schon bei kleinen Babys zu beobachten, die in einem Raum immer zuerst nach vertrauten Dingen schauen und sich bei deren Anblick sichtbar entspannen.

Zum Beispiel mag ein Mobile oder Schwungvogel aus der Babyzeit den Weg ins Kinderzimmer finden und dort zu einer schönen Dekoration werden. Vor allem Mobiles mit zeitlosen Motiven – etwa aus Kindermärchen und –Erzählungen wie die Sterntaler, Nils Holgersson oder ein Schäfer mit seinen Schäfchen – finden auch im Zimmer des Kindergartenkindes ihren Raum.

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Mobile „Wildente“ von Ostheimer

Weitere schöne Ideen sind zum Beispiel eine Messlatte, an der Kinder ihr eigenes Wachstum beobachten können, ein Setzkasten für die kleinen Kinder-Schätze oder fröhliche Holz-Garderoben für den Kinderrucksack, den Feuerwehrhelm, die Puppenjacke oder andere Dinge. Fenstersterne aus Transparentpapier oder kleine Transparentbilder verzaubern die Fenster der Kinder… Es gibt so viele schöne Dinge, mit denen wir unseren Kindern etwas Gutes tun können. Hier gilt es einfach innezuhalten und auszuwählen. Denn wie bei vielen Dingen gilt auch im Kinderzimmer: Weniger ist Mehr.

Beim Einrichten des Zimmers unseres Sohnes habe ich mich immer wieder danach gefragt, was er wohl braucht, um sich wohlzufühlen. Denn er soll dort noch viele Jahre lang Ruhe und Entspannung finden können. Mein Sohn mag gerne Störche, deshalb habe ich ihm erst vor kurzem einen wunderschönen Storchen-Schwungvogel ins Zimmer gehängt.

Und den habe ich heute Morgen betrachtet, als ich auf dem Fußboden in seinem Zimmer saß und die wunderbare Atmosphäre im Reich meines Sohnes einatmete und einfach glücklich war…

MEHR:

Kinderzimmer-Einrichtung bei Echtkind

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