Ein Adventskalender mit Wärme und Geborgenheit

Die Adventszeit mit Kindern erleben

Die Adventszeit ist für die Kinder und uns eine ganz besondere Zeit im Jahr. Die Geburt des Christkindes und der Lichterglanz des großen Festes werden über vier Wochen herbei gesehnt und vorbereitet – äußerlich durch den Schmuck im Haus, leuchtende Sterne an den Fenstern und auch in den inneren Bildern und der Vorfreude, die wir in uns tragen. Umso wichtiger erscheint es mir, sich gerade in der Einstimmung auf das Weihnachtsfest im Advent jeden Tag eine kurze, intensive Weile Zeit mit den Kindern zu nehmen, zusammen zur Ruhe zu kommen, um gemeinsam den Advent und die große Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu spüren. Kindern dabei wohltuende und herzenswarme Bilder mit auf den Weg zu geben ist zusätzlich eine liebende Geste, mit der wir unseren Kindern in dieser von großem Zauber getragenen Zeit etwas zutiefst Gutes tun können. In diesem Sinne freue ich mich, dass unsere Freundin Saskia ihr ganz persönliches Advents-Ritual mit ihren drei Kindern mit uns teilt und uns an der wunderschönen Stimmung teilhaben lässt. Danke dafür, liebe Saskia!

Viel Freude beim Lesen und Einstimmen, Christina

Ein Adventskalender mit Wärme und Geborgenheit

Der Weg nach Bethlehem ist eine beschwerliche Reise für Maria und Josef. Dennoch geschieht eigentlich jeden Tag ein kleines Wunder, und mit jeder Wundertagsgeschichte rückt Weihnachten ein Stückchen näher, bis endlich der Stall von Bethlehem erreicht ist, wo das Licht in der Laterne schon darauf wartet, dass das Christkind geboren wird. Was das für ein besonderes Licht war, möchtet ihr wissen? Um das zu erfahren, müsst ihr noch ein wenig Geduld haben…“  (Dreißig, Georg: Das Licht in der Laterne, Urachhaus Verlag, Klappentext)

Es ist ein ganz besonderes Buch, welches wir da dieses Jahr zur Hand nehmen und welchem wir inmitten von Kerzenschein und selbstgebackenen Plätzchen aufmerksam lauschen. Jeden Tag zünden wir zur Geschichte eine Kerze an und machen es uns gemütlich.

Dies ist unsere Art die Tradition des Adventskalenders zu leben. Warm und geborgen ist es um uns herum und in unserer Mitte wird die Weihnachtsgeschichte ganz groß. Sie wird lebendig, wenn wir die Augen schließen. Jeden Tag wird das Weihnachtslicht heller und heller und jeden Tag freuen sich die Kinder ein Stückchen mehr auf Weihnachten. Eine angenehme Sehnsucht macht sich breit, die begleitet vom Licht der Adventsspirale und der Gemütlichkeit im warmen Raum ihren Zauber erzeugt.

Wir feiern diesen Brauch, in dem wir uns bewusst am Nachmittag eine halbe Stunde Zeit nehmen. Sobald es draußen dunkel wird, ertönt ein kleines Glöckchen. Schon kommen drei kleine Kinder mit ihren Kissen angeflitzt und breiten diese neben Decken auf dem Boden aus. Gespannt und voller Vorfreude setzen sie sich. Der Duft der Plätzchen steigt bereits in ihre kleinen Näschen. Nur noch ein klein wenig Geduld. Wenn alle zur Ruhe gekommen sind, löschen wir das elektrische Licht im Wohnzimmer und entzünden mit einem Streichholz die Kerze an der Adventsspirale. Diese dient uns als Wegweiser hin zur Krippe in Bethlehem. Hin zu Weihnachten. Mit 24 Bienenwachskerzen lassen wir diesen Weihnachtsraum jeden Tag ein bisschen heller leuchten. Und mit ihm die Kinderaugen.

Also beginnen wir mit unserem Ritual. Die Kinder dürfen sich von den Plätzchen nehmen und sie genießen, während ich das Buch „Das Licht in der Laterne“ von Georg Dreißig aufschlage und die Geschichte passend zum Tag mit ruhiger und wohliger Stimme vorlese. Dieses Buch ist hervorragend geeignet, weil es 24 Adventsgeschichten beinhaltet, welche nicht zu lang sind. Aber ausreichend, um die Kinder auf den Moment zu besinnen und um in ihnen die Sehnsucht nach Weihnachten zu wecken. So geschehen jeden Tag Wunder und wir rücken Weihnachten ein kleines Stückchen näher. Genauso, wie Josef und Maria dem Stall in Bethlehem immer näher gekommen sind. Die Adventsspirale ist unser Symbol für den beschwerlichen Weg der beiden.

Wir lauschen noch ein wenig der Stille im Raum und schauen in die flackernden Kerzen. Wir sprechen über Weihnachten und die ersten Wünsche werden geäußert. Ich spüre, wie sie es kaum noch erwarten können. Jeden Tag üben sie sich in Geduld. Die Vorfreude steigt ins Unermessliche und dennoch ist es so wichtig, auch mit kleinen Kindern in der Adventszeit inne zu halten und sich diese Ruhe und Zuversicht bewusst zu machen. Diese Zeit ist ein magisches Geschenk und wir tragen die Besinnlichkeit noch bis in die Nacht hinein mit in unseren Herzen. Die Kinder sind beseelt und gehen wieder ihre Wege. Spielen, malen oder basteln in verschiedenen Ecken.

Und mir wird bewusst, wie wichtig dieses Ritual für sie ist. Sie werden ihren Kindern und Enkeln davon erzählen, in welcher Geborgenheit sie die Adventszeit jedes Jahr erlebt haben. Sie werden es vielleicht ganz genauso mit ihren Kindern so ruhig und warm feiern, in der Woche nach Totensonntag gemeinsam mit ihnen Plätzchen backen und dann ab dem 1. Dezember jeden Tag eine Kerze anzünden. Diese geborgene Zusammenkunft, um gemeinsam der Reise von Josef und Maria in der Weihnachtsgeschichte zu lauschen und um die Wärme und Geborgenheit zu genießen, empfinde ich etwas ganz Besonderes. Meine Kinder sind mir so nah dabei und es ist so schön zu sehen, wie sie es genießen, auf dem Teppich zwischen Kissen und Decken zu lümmeln. Nicht zuletzt, weil es die leckeren Plätzchen gibt, die sie mit mir gebacken haben.

Die lebendige Zeit vor dem Advent wird hier nämlich ebenso zelebriert. Wir schmücken das Haus von innen und außen. Wir singen Weihnachtslieder, während wir Plätzchenteig kneten, ausrollen und ausstechen. Das Haus ist dann meist hell erleuchtet, um die Dunkelheit des Spätherbstes zu vertreiben. Wir bereiten alles für diese besinnliche Adventszeit vor. Am 1. Dezember ist es dieses Jahr soweit. Es wird ruhiger und es leuchtet die erste Kerze an der Adventsspirale. Die Reise kann beginnen. Diese Reise mit einem ganz besonderen Adventskalender.

Mit den Kindern backe ich am liebsten die klassischen Butterplätzchen, weil sie sich so schön ausstechen lassen. Für unser Rezept benötigen wir 500g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 150g Zucker, 2 Eier, 200g Butter, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Prise Salz.

Die weiche Butter und Eier verrühre ich mit dem Mixer. Anschließend lasse ich Zucker und Vanillezucker sowie die Prise Salz hinein rieseln und tausche danach den Schneebesen gegen den Knethaken aus und gebe Mehl sowie Backpulver dazu. Nun wird alles gut verknetet. Den Teig gebe ich abgedeckt für 20 Minuten in den Kühlschrank. Danach rollen wir ihn gemeinsam aus und stechen nach Herzenslust unsere Sterne, Herzen und andere Formen aus. Bei 180 Grad backen unsere Plätzchen dann für 10 bis 12 Minuten im gut vorgeheizten Backofen, während wir alle staunend davorsitzen und uns daran erfreuen, wie sie immer goldener werden. Wenn wir sie dann bunt verziert und in schöne Dosen gepackt haben, sind wir dem Adventszauber wieder ein Stückchen nähergekommen. Natürlich nicht, ohne davon zu naschen.

Saskias Blog
Adventskalender-Ideen bei Echtkind

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Email – traditionsreich, nachhaltig und unglaublich zeitgemäß

Neu bei Echtkind: wunderbares Email-Geschirr

Geschirr, Küchengeräte und Haushaltshelfer aus Email – früher so klangvoll wie hübsch „Emaille“ geschrieben – sind zugleich nostalgisch und gleichzeitig aktuell wie nie. Die Unbedenklichkeit und Langlebigkeit der Materialien und deren Nachhaltigkeit verhelfen den guten Dingen „aus Omas Küche“ zu einer echten Renaissance. Zu Recht, wie wir finden. Im Folgenden möchte ich aus gegebenem Anlass ein paar wissenswerte Fakten über das Emaillieren und Email-Gegenstände zusammenfassen und gleichzeitig die wunderschönen Tassen, Teller, Schüsselchen und anderen nostalgisch-mintfarbenen Email-Waren vorstellen, die ab sofort im Echtkind-Sortiment zu finden sind.

Emaillieren – eine Jahrtausende alte Technik

Das Verfahren, mit dem Emailwaren hergestellt werden, ist bereits seit Jahrtausenden in Anwendung. Während Ausgrabungen belegen, dass das uralte Verfahren früher ausschließlich zur Herstellung von Schmuck diente, kam mit dem 19. Jahrhundert das Emaillieren als Schutz für Alltagsgegenstände in Mode. Beim Emaillieren wird ein „Träger“, z.B. ein vorher aus Metall gefertigter Teller, mit Email – einem Glasschmelzfluss –  überzogen. Das Email-Geschirr und die schönen, nostalgischen Email-Töpfe für die Kinderküche und das bunte Leben mit Kindern, die wir bei Echtkind anbieten, sind aus Stahlblech gefertigt.

Bei Temperaturen von über 800°C entsteht durch das Überziehen mit Email eine korrosionsfeste Schutzschicht auf dem Metall, die unverwüstlich schnitt- kratz- und säurefest ist. Die lebensmittelechte, unbedenkliche Beschichtung ist zudem leicht zu reinigen, antibakteriell und antiallergisch und komplett geruchs- und geschmacksneutral. Mit Emailwaren kann auf allen gängigen Herdvarianten gekocht werden – Elektro-, Gas-, Kohle-, Ceran- und Induktionsherden. Auch beim Lagerfeuer kann Emailware verwendet werden. Wegen der hervorragenden Eigenschaften in Bezug auf eine gleichmäßige Wärmeverteilung und der Unbedenklichkeit der Materialien von Email-Töpfen, -Brätern und –Pfannen, finden diese nach wie vor ihren bevorzugten Platz bei der Zubereitung herrlicher, kulinarischer Köstlichkeiten.

Bevor der Stahlblechrohling emailliert wird, wird er in mehreren Arbeitsgängen an Schneide-, Stanz- Zieh-, Abkant- und Schweißmaschinen in seine endgültige Form gebracht – Teller, Tasse, Kanne etc.. Erst dann kommen Grund- und Deck-Emailschichten darauf. Die meisten der genannten Arbeitsschritte werden auf alten Maschinen und in Handarbeit vorgenommen und sind somit von handwerklichem Können und Erfahrung geprägt. Unebenheiten in der Email-Glasur, an den Schweißstellen oder den Aufhängepunkten zeugen von diesem sehr hohen Anteil an Handarbeit und sind ein typisches Merkmal von Email-Produkten.

Langlebigkeit und Nachhaltigkeit von Email-Gegenständen

Emailwaren sind unverwüstlich und praktisch unbegrenzt haltbar. Nur wenn Email-Gegenstände auf einen harten (Stein-)Boden fallen, kann die Email-Schutzschicht lokal abplatzen – aber statt einen Schaden wahrzunehmen kann man solche individuellen „Markierungen“ auch mit liebevollen Augen betrachten und daran denken, dass jede Spur auf einem Gebrauchsgegenstand auch eine eigene, kleine Geschichte aus dem Leben erzählt, an die wir uns gemeinsam mit einem Lächeln erinnern können.

Häufig finden Email-Gegenstände mit solchen Gebrauchsspuren noch einen schönen Platz als Pflanztopf oder Dekoration, wo solche Absplitterungen wie Reminiszenzen aus einer alten Zeit nostalgisch verklärend wirken und ihren ganz eigenen Zauber haben. Übrigens ist Emailware komplett recycelbar und enthält keine umweltbelastenden Stoffe. Bei der Herstellung von Emaille kommen natürliche Materialien wie Eisen, Quarz, Ton, Feldspat, Borax, Soda und Pottasche zum Einsatz. Nimmt man diese wissenswerten Fakten einmal zusammen, so sind Emailwaren tatsächlich eine ganz moderne, nachhaltige Alternative zu vielen anderen Materialien, die in Küche und Unterwegs im Gebrauch sind – vor allem zum Kunststoff.

Auch die höheren Anschaffungskosten von Emailwaren, die sich vor allem aus der aufwendigen Herstellung ergeben, sind gemessen an der Haltbarkeit und Langlebigkeit sicherlich gut vertretbar. Wie in so vielen Bereichen des Lebens leben wir auch hier ein „Weniger ist mehr“ und freuen uns darüber, mit Bedacht einmal etwas Gutes anzuschaffen, das uns dann für viele, viele Jahre begleitet.

Email-Gegenstände für das Leben mit Kindern

Vor allem im Leben mit Kindern, das sich auch in der Natur und im Freien abspielt, leisten schöne, unzerbrechliche Email-Gegenstände wie Tassen oder Teller gute Dienste. Als Begleiter beim Lagerfeuer, beim Picknick oder im Garten sehen sie nicht nur wunderschön und kindgerecht aus, sie sind auch robust genug, um nicht gleich zu zerbrechen, wenn sie einmal herunterfallen.

Für unser neues Email-Geschirr und die Email-Küchenhelfer für die Kinderküche, die Puppenmahlzeit oder den Kaffeeklatsch mit den Kuscheltieren haben wir uns ein wunderschönes, nostalgisches Decor in Mint und Cremeweiß ausgesucht und von einem sehr erfahrenen Email-Hersteller für uns fertigen lassen. Selbstverständlich lässt sich mit den Töpfen und Pfannen auch „in echt“ kochen und die unverwüstlichen Emailwaren können zum Spielen oder fürs Picknick mit nach Draußen genommen werden. Geschirr und Haushaltsgegenstände in Kindergrößen geben einen pädagogisch sehr wertvollen Spielimpuls, denn die kindliche Nachahmung findet ihren Ursprung zunächst in der häuslichen Umgebung. Schon früh lieben es Kleinkinder, den Eltern in der Küche beim Kochen und Backen zu helfen und mit den vielfältigen Gegenständen zu hantieren. Ab etwa zwei, drei Jahren beginnen sie, die Abläufe zu verstehen und nachzuahmen.

Im Spiel verarbeiten und festigen sie dann ihre Erfahrungen und tauchen so ein in fantasievolle Spielwelten. Neben dem klassischen Spiel mit der Kinderküche, wo Eltern, Großeltern, Puppen und Kuscheltiere fleißig bekocht werden, können auch andere Rollenspiele ihren Anfang nehmen – bei uns zu Hause werden etwa sehr gerne diverse Arten von „Restaurants“ von meinen Kindern eröffnet, in denen es die herrlichsten kulinarischen Köstlichkeiten auszuprobieren gibt.

Viel Freude beim Entdecken!

Email-Geschirr von Münder bei Echtkind
Neues im Echtkind-Sortiment

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Mit den TEGU-Magnetbausteinen dem Magnetismus auf der Spur

Unsere Echtkind-Freundin Saskia (→ Saskias Blog] hat an einem regnerischen Herbsttag zusammen mit ihren drei Kindern die wunderbaren TEGU-Magnetbausteine entdeckt. Ein spannendes Holzspielzeug – klassische, sehr schön verarbeitete Holzbausteine mit einem im Inneren versteckten Magneten. Wie Hanna, Luis und Henri die Magnetbausteine gefallen haben, könnt Ihr in Saskias lebensnahem und liebevoll beobachtetem Erfahrungsbericht nachlesen. Wir bedanken uns von Herzen bei Saskia, dass Sie uns an diesem Erlebnis teilhaben lässt und wünschen Euch viel Freude beim Lesen!

Christina

Faszination Magnetismus

Es ist ein regnerischer Herbsttag an einem Wochenende irgendwo in Bayern. Keines der drei Kinder hat auch nur ansatzweise Lust, dieses Haus zu verlassen und so bin ich als Mama gefragt. Ich bin Ideengeberin für solche Tage, an denen keiner eine Spielidee hat.

So hole ich eine große Kiste Magnetbausteine. Naturfarben, pastellbunt, ganz glatt mit abgerundeten Kanten. Einfach schön zum Anschauen und Fühlen. Sogleich wuseln sechs Hände in der Kiste und suchen sich wild verschiedenste Teile heraus. Sie drehen und wenden die Bausteine und freuen sich, wenn sie das sanfte „klick“ hören. Denn dann passt es und die Bausteine „kleben“ wie von Zauberhand zusammen. Sogleich werden die Gebilde größer und kreativer. Sogar Räder gibt es, die die Kinder gleich als Motorrad verbauen. So entstehen die tollsten Bauwerke und Fahrzeuge, ohne etwas zusammendrücken zu müssen. Die Bausteine halten ganz unsichtbar aneinander fest. Oder sie wollen gerade überhaupt gar nicht zusammen halten. Mit drehen und wenden ist das „Problem“ schnell gelöst.

Und dennoch probiert Luis auch ganz bewusst die Seiten aus, die sich abstoßen. Er versucht es mit ganzer Kraft, es gelingt ihm doch nicht. Er spürt ganz genau ab welcher Entfernung die unsichtbare Kraft nachlässt, dann dreht er einen Baustein und ganz leicht ziehen sich beide Bausteine plötzlich an.

Hanna sucht sich alle hellblauen Bausteine heraus und erfindet für ihre Puppe einen Eispalast mit Fenster und Plattform, auf der ihre Puppe singen und tanzen kann.

Henri probiert am liebsten die Räder aus, fügt sie auf unterschiedlichste Weise mit allen möglichen Bausteinen zusammen und bringt die Fahrzeuge dann in Bewegung. Dabei entdeckt er, dass Räder über Eck an einem Baustein diesen nicht bewegen. Also baut er um. Nun funktioniert es.

Wir haben mit Magnetbausteinen experimentiert und gebaut. Wie faszinierend das ist, kann sicher jeder nachempfinden, wenn er an seine Kindheit zurück denkt. Zwei Teile ziehen sich auf magische Weise an und stoßen sich ab, wenn man ein Teil dreht. Sehen kann man nichts, nur spüren. Und das ist schon für die ganz Kleinen interessant. Um mit Magneten zu experimentieren, bietet Echtkind einzigartige Magnetbausteine von Tegu an. Sie schmiegen sich ganz hervorragend in kleine Kinderhände. Sie sind aus Vollholz gefertigt und es gibt sie in verschiedenen Sets. Sogar ein ganz kleines Set für die Handtasche für unterwegs, wenn es im Restaurant oder im Wartezimmer mal wieder länger dauert.

Die Möglichkeiten sind groß. So haben wir bereits lustige Tiere, verschiedenste Gebäude, ganz unterschiedliche Fahrzeuge und andere kreative Gebilde gebaut. Wir legen phantasievolle Tangramme und erfinden neue Gegenstände in Kombination mit den Rädern.

Und so kann ich als Mama auch ganz spielerisch meinen Kindern erklären, wie ein Magnet funktioniert. Ein Magnet besteht aus Metall und hat zwei Seiten, auch Pole genannt. Der eine Pol zieht Metalle an, der andere Pol stößt sie ab. Und so testen wir sogleich mit Schrauben und kleinen Löffeln, Spielzeug und anderen Holzbausteinen, was angezogen wird und was nicht.

Bringt man nämlich gleich zwei Magnete zusammen, dann passieren verschiedene Dinge: Die Magnete ziehen sich an oder stoßen sich ab. Je nachdem, welche Pole man zusammen bringt: Zwei Südpole stoßen sich gegenseitig ab. Zwei Nordpole stoßen sich ebenfalls gegenseitig ab. Nur wenn man einen Nordpol und einen Südpol zusammen bringt, ziehen sich die beiden Magnete an.

Und so verbindet Tegu die Faszination Magnetismus mit dem besten Spielelement von Kindern – dem Baustein. Und schon entstehen ganz neue Varianten von Kombinationen und Gebilden. Die Magnete befinden sich im Inneren der Bausteine, welche von Hand bearbeitet werden. Die Farben und Lacke sind schadstofffrei und somit unbedenklich. Empfohlen werden die Magnetbausteine ab 12 Monaten und sind ein ganz wunderbares Geschenk zur Taufe, zum Geburtstag oder zu Weihnachten.


TEGU-Magnetbausteine bei Echtkind
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Ein Junge und seine Puppe – eine Kindheitsfreundschaft

In den letzten Jahren machen wir bei Echtkind die schöne Erfahrung, dass zunehmend Eltern und Großeltern keinen geschlechterspezifischen Unterschied mehr machen und auch Jungen eine Puppe schenken. Der große, pädagogische Wert, den Kuscheltiere und Puppenfreunde für Kinder haben, besteht vor allem darin, dass sie unsere Kinder bei Tag und Nacht begleiten, ihnen Tröster und Freund sind und als spiegelbildliches Gegenüber Kindern dabei helfen, ihre Gefühle zu erleben: Freude, Müdigkeit, Ungeduld, Trauer oder Angst – eine Puppe kann alle Stimmungslagen mit ihrem kleinen Besitzer teilen und durchleben.

Auch das soziale Rollenspiel und die emotionale Interaktion, die durch eine Puppe angeregt wird, kann sich sehr wohltuend auf Kinder auswirken: gemeinsam Mahlzeiten verspeisen, eine Puppe abends ins Bett bringen, sie liebhaben und mit ihr kuscheln und sie trösten – in vielen Familien, die ich kenne, wird sogar eine Puppe dann verschenkt, wenn ein neues Geschwisterchen unterwegs ist. So haben die älteren Geschwisterkinder ein eigenes „Baby“, auf dass sie achten können und dass sie pflegen dürfen wenn die Eltern sich um den Säugling kümmern. So kann unser vorbildhaftes Handeln als Eltern positiv auf unsere Kinder wirken, die ihren Nachahmungsdrang durch den Umgang mit einer Puppe auf wunderbar pädagogisch wertvolle, spielerische und wohltuende Weise ausleben können.

Insofern empfinde ich es als sehr positiv, dass das „genderspezifische“ Denken auch in Bezug auf das Kinderspielzeug, das Kindern in die Hände gelegt wird, vielfach aufbricht und es den Kindern auf diese Weise ermöglicht wird, den Dingen offen zu begegnen.

Unsere Echtkind-Freundin Saskia hat sich aus Ihrer Erfahrung als dreifache Mutter heraus ein paar Gedanken zu dem Thema gemacht, warum sie es gut findet, wenn auch Jungs mit Puppen spielen dürfen. Ihr jüngstes Kind Henri hat in dieser Zeit einen neuen Freund gefunden – den Puppenjungen Johann aus Heidi Hilschers Puppenwerkstatt in Ulm. Wir haben uns über den schönen Erfahrungsbericht sehr gefreut und möchten diesen im Folgenden mit Euch teilen.

Vielen Dank Dir, liebe Saskia!
(→ Saskias Blog)

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Ein Junge und seine Puppe

Es ist nun fünfeinhalb Jahre her, als ich erfuhr, dass ich Zwillinge in mir trage. Alle haben damals mit mir mitgeraten, was es werden würde, während ich mir ein Pärchen wünschte. Junge und Mädchen. Und so kam es. Also war klar, dass hier immer zwei gleichaltrige Menschlein, mit jedoch unterschiedlichen Geschlechtern wohnen werden. Und es war auch klar, dass beide immer mit allem spielen werden: Rollenspiele, Tiere, Autos, Puppen, Bausteine, Bälle, … oder doch nicht? Was, wenn sich Hanna ausschließlich mit Puppen beschäftigt und den Jungskram völlig verschmäht. Was, wenn Luis ausschließlich Autos toll findet und von Rosaglitzerkram nichts wissen will? Was, wenn es anders herum ist?

Diese Fragen habe ich mir tatsächlich nie gestellt, weil ich beiden immer alles gezeigt und angeboten habe. Darüber hinaus habe ich sie von Anfang an neutral gekleidet, bis die Vorlieben von ganz allein hervor kamen und sich Hanna für Kleider und Luis für Hosen interessierte.

Henri reihte sich nun von allein ganz selbstverständlich in die Reihe der Jungs ein und als wir letztens Hannas Puppe wieder fanden, die seit Ewigkeiten verschwunden war, sagte Henri ganz klar und deutlich „Ich auch Puppe haben.“ (Luis besitzt übrigens auch eine).

So zog nun Johann bei uns ein und Henri liebt ihn, seit er aus dem Karton gehüpft ist.

Warum sollte meiner Meinung nach nun jeder Junge auch eine Puppe besitzen?

Erste Gegenfrage: warum eigentlich nicht?

Eine Puppe ist auch für ein männliches Kind ein treuer Begleiter, der jedes Abenteuer miterlebt und der vielleicht auf dem Fahrrad mitfährt oder am Spielplatz beim wilden Klettern zusieht. Auch Jungs brauchen hin und wieder einen Seelentröster und Zuhörer, der sich ihre Sorgen und Ängste anhört und der für sie da ist.

Außerdem ist es das Natürlichste der Welt, dass sich Menschen um Menschen kümmern und wenn wir frühzeitig ein Vorbild sind in diesem Tun, vermitteln wir unseren Söhnen Nächstenliebe, Menschenwärme und Körperkontaktfreudigkeit. Auch Jungs haben es verdient, dies alles zu spüren und auch weiter zu geben. Später im Leben kann ihnen das von großer Bedeutung sein. Sich um eine Puppe zu kümmern vermag dabei zu helfen, ganz zu Beginn der Kindheit den Grundstein für einen natürlichen Menschenumgang zu legen.

Das Rollenspiel mit Puppen oder Tieren schenkt Kindern unglaublich viel Empathie und ein positives Sozialverhalten. Darüber hinaus weckt es die menschliche Fürsorge, wenn sich ein Kind um eine Puppe kümmert. Jungs werden später höchstwahrscheinlich mal Papa sein und ich bin mir sicher, dass es ihnen nicht schaden wird, wenn sie mit Puppen spielen. Im Gegenteil. Sicher wird auch der männlichste Puppenspieler ein ganzer Prachtkerl.

Wenn wir Jungs die Möglichkeit schenken, mit Puppen zu spielen, dann lockern wir ganz automatisch von Beginn an ein geschlechterspezifisches Denken auf. Denn andersherum ist es auch nicht verwerflich, wenn Mädchen mit Autos über die Spielstraßen brettern, oder?

Je lebendiger und offen wir unseren Kindern vorleben und ihnen damit eine Idee vom Leben vermitteln, desto aufgeschlossener werden sie später ihre Werte an ihre Mitmenschen weitergeben.

Puppen und Zubehör bei Echtkind entdecken

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Richtig gut angezogen durch den Herbst – ein Erfahrungsbericht

In den Übergangszeiten stehen wir als Eltern immer wieder vor der Frage, wie wir unsere Kinder so gut anziehen, dass sie bei wechselnden Temperaturen weder übermäßig schwitzen noch frieren müssen, dass sie sich trotz vieler Schichten gut und ohne Einschränkungen bewegen können, dass sie den drohenden Erkältungen trotzen und den Übergang auf angenehme Weise erleben können. Vor allem Kinder, die viel draußen im Freien unterwegs sind, fühlen sich in funktionaler und gleichzeitig geschickt geschichteter Kleidung aus guten, nachhaltigen und unbedenklichen Naturmaterialien sehr wohl. Wolle-Seide- und Wolle-Kleidung sind dabei ideale Begleiter.

Unsere Echtkind-Freundin Saskia, deren Zwillinge Hanna und Luis einen Waldkindergarten besuchen dürfen, lässt uns in diesem Artikel an ihren Erfahrungen als erfahrene Waldkindergarten-Mama teilhaben und erzählt uns, wie wir Kleidung aus Wolle-Seide und Wolle richtig schichten und pflegen. Ich möchte Saskia an dieser Stelle ganz herzlich für Ihren wertvollen und informativen Beitrag danken! (→ Saskias Blog)

Viel Freude beim Lesen, Christina

Wolle-Seide – unsere Wohlfühlkleidung für drinnen und draußen von warm bis eisig

Es ist Herbst. Die Blätter leuchten in ihren schönsten Farben und die Nächte sind kühl geworden. So stehe ich nun allmorgendlich kurz auf dem Balkon, um die Temperatur sowie die Luftfeuchtigkeit zu erahnen, damit ich in etwa weiß, wie ich meine Kinder für den Tag im Waldkindergarten präparieren muss. Der Herbst ist die Jahreszeit, wo an einem Tag alles dabei sein kann. Von feuchtem Nebel in der Früh, über Regen am Vormittag bis hin zu warmen Sonnenschein am Nachmittag. Und manchmal gesellen sich dann auch noch ein paar Schneeflocken dazu. Für all das müssen meine zwei vorbereitet sein. Allwettertauglich sozusagen.

Als wir uns vor einem Jahr für den Waldkindergarten entschieden haben, stand ich vor einigen Herausforderungen: welche Unterwäsche? Welche Zwischenschicht? Was ganz Außen? Welche Handschuhe? Mütze? Schal oder doch lieber einen Loop?

Meine Erkenntnisse bezüglich unserer Kleidung für den Waldkindergarten in den Übergangsjahreszeiten möchte ich nun heute also mit euch teilen, weil die Kinder im Waldkindergarten die besten Vorbilder für alle Kinder sind, die sich gern lange und viel bei jedem Wetter draußen aufhalten.

Die ersten Gedanken

So las ich mich in dieses Thema ein und nahm einige gute Tipps von erfahrenen Mamas an. Es war mir ja wichtig, dass meine Kinder nicht frieren. Da Hanna und Luis ein sehr unterschiedliches Wärmeempfinden haben, brauchte ich nun eine gut ausgleichende Kleidung, in der sie nicht schwitzen, die aber dennoch gut warm hält. Es wurde empfohlen, die Kinder im Zwiebellook zu kleiden, damit die Erzieher ihre Schichten an die sich verändernden Wetterbedingungen anpassen können. Zwiebellook schön und gut, aber aus welchen Materialien sollten denn nun meine kleinen Zwiebeln bestehen?

Schnell wurde klar, dass für diese Anforderungen nur Wolle- und Wolle-Seide-Kleidung in Frage kommt. Die atmungsaktiven und temperaturregulierenden Eigenschaften überzeugten mich einfach. Hinzu kommt, dass ich mit meinem ökologischen und naturnahen Gedanken ja da eh auf der richtigen Schiene bin.

Die Ausstattung

Für mich war es anfangs ein Rätsel, wie viel ich von jedem Stück kaufen sollte? Da ich sie täglich mit dieser Kleidung einkleiden möchte, brauchte ich ja schon so einige Teilchen. Unsere Waschmaschine läuft doch relativ häufig, also rechnete ich mir alles zusammen und so kaufte ich je Kind zwei Wolle-Seide-Hemdchen, drei Wolle-Seide-Langarmshirts und zwei Wolle-Seide-Leggings, sowie einen Wollpullover, eine Wollwalk-Überhose und eine Wollwalkjacke sowie eine Wollwalkweste. Dies sollte zunächst ausreichen, um sie gut für die Übergangsjahreszeit zu kleiden. Luis lässt den Pullover gern weg, da es ihm dann doch zu warm ist, wahrscheinlich auch deshalb, weil er sich als Junge mehr bewegt. Als Accessoires wählte ich eine Wollwalkmütze, Wollwalkhandschuhe und einen kuschligen Loop aus Merinowolle.

Für Regentage kam dann noch eine Schicht aus Regenkleidung inklusive wasserundurchlässiger Handschuhe dazu. Dies musste einfach sein, weil Wolle nun doch keine 4 Stunden Dauerregen aushält.

Die Pflege

Unklar war mir anfangs auch die Pflege der Wolle- und Wolle-Seide-Kleidung. Ich war der Meinung, dass ich sie recht häufig waschen muss, da sie doch im Wald arg verschmutzt.

Nun hat sich aber mittlerweile eine gute Pflegeroutine etabliert, von der ich euch gern erzählen möchte. Also erst mal gilt: kein Stress machen, da es tatsächlich nur etwas Dreck von außen ist. Sie wälzen sich ja nun nicht gerade, wie kleine Wildschweinchen 😉 Durchatmen. Trocknen lassen. Ausbürsten. Es funktioniert wirklich. Setzt sich ein Kind also mal mit den Knien in den Schlamm und bleibt dieser in den Wollfasern hängen, ist dies absolut kein Problem, wenn man es über Nacht eben einfach trocknen lässt. Danach geht es mit der Bürste wie von Zauberhand ab. Die Wollwalkkleidung wird dann einmal im Monat im Wollwaschprogramm meiner Waschmaschine gewaschen und zwischendurch lediglich ausgelüftet. Das natürliche Lanolin auf den Wollfasern absorbiert nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch Gerüche.

Die Kleidungsstücke in den Schichten darunter tausche ich jeden 3. Tag aus. Das reicht völlig aus. Auch deshalb, weil Kinder in diesem Alter ja noch nicht so stark schwitzen und die Wolle eben weitestgehend selbst reinigt. Diese wasche ich dann ebenso im Wollwaschprogramm mit einem passenden Wollwaschmittel.

Wollekleidung kann nicht im Wäschetrockner getrocknet werden. Der normale Wäscheständer reicht zum Trocknen völlig aus und meist geht dies in einem warmen Raum auch über Nacht.

Wollkleidung imprägnieren

Um die Wollwalkjacken und -hosen ein bisschen wasserabweisender zu bekommen, sprühe ich sie hin und wieder mit einer selbstgemachten Sprühkur ein. Das geht ganz einfach und ist ruckizucki gemacht.

Was benötigt ihr?

  1. Lanolin anhydrat aus der Apotheke (es ist dunkelgelb, nicht die „Creme“ kaufen)
  2. Heißes Wasser
  3. Einen kleinen Schuss Spüli

Wie wird es gemacht?

1 TL Lanolin in einer Tasse heißes Wasser auflösen, bis nur noch die Fettaugen an der Oberfläche zu sehen sind, danach das Spüli dazu und rühren, bis eine milchige Flüssigkeit entsteht. Das fülle ich dann in eine Sprühflasche und lasse es abkühlen. Danach könnt ihr diese Mischung auf die Kleidung sprühen und trocknen lassen.

Damit wird die Wollwalkkleidung nicht wasserfest, aber gut wasserabweisend und hält einen Nieselregen eine kleine Weile stand.

Wolle und Seide – die Alleskönner

Was genau kann die Wolle nun eigentlich und warum die Seide? Ihr habt sicher alle schon mal die Erfahrung gemacht, dass euch reine Wollstücke an der Haut gekratzt haben. Nun hat man entdeckt, dass wenn man der Faser Seide beiwebt, dass diese Kleidung dann als viel angenehmer und weicher empfunden wird. Somit ist Wolle-Seide-Kleidung schon mal ganz hervorragend für Babys und Kinder geeignet. Seide wirkt sogar hautberuhigend.

Die Wollfasern in diesem Gemisch besitzen wärmeregulierende Eigenschaften. Somit kühlt die Kleidung im Sommer und wärmt im Winter, ohne eine Überhitzung zu riskieren, da sie ebenso atmungsaktiv ist. Darüber hinaus wirkt die Wolle feuchtigkeitsregulierend. Sie kann bis zu 30% ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen. Das ist zum einen bei der Wollwalkoberschicht von Vorteil, wenn es eben mal leicht regnet, aber auch bei der ersten Schicht am Körper nimmt die Wolle-Seide-Kleidung den Schweiß auf und gibt ihn nach außen hin ab, sodass sich kein Wärmestau direkt am Körper bilden kann.

Das Lanolin (Wollwachs) in der Wolle stammt aus den Talgdrüsen der Schafhaut und ist der Grund, warum Wollkleidung oft nach Schaf riecht und gleichzeitig ein Qualitätsmerkmal. Wollwachs ist hautpflegend, hautschützend und wirkt wasser- und schmutzabweisend, weshalb es auf natürliche Weise die Wollkleidung vor Regen schützt. Da die Haut das Wollwachs mit der Zeit aufnimmt, ist es ratsam die Wollkleidung hin und wieder mit der Lanolinkur, wie im letzten Abschnitt beschrieben, einzusprühen. So behält sie ihre genialen Eigenschaften bei.

Fazit

Unser zweites Kindergartenjahr hat nun begonnen und wir hatten im letzten Jahr von -15 Grad bis 35 Grad im Schatten alles dabei. Täglich ist die Wollkleidung unser Begleiter und hat uns bisher noch nie enttäuscht. An trockenen Tagen in den Übergangsjahreszeiten sind Hanna und Luis sogar rein in Wolle und Wolle-Seide gekleidet. Selbst die Schuhe sind aus Schurwolle. Durch den Zwiebellook haben sie immer mehrere Schichten dabei, die sie ausziehen können, wenn ihnen mittags dann zu warm wird. Das funktioniert sehr gut.

Und auch die Pflege der Kleidung hat mich überzeugt. Ein klein wenig musste ich mich umgewöhnen und auch nun die Wolle-Kleidung von Baumwollkleidung trennen, da auch hin und wieder mein Mann Wäsche wäscht und das ein oder andere Teilchen dabei schon übersehen hat.

Aus vollster Überzeugung kann ich Wolle- und Wolle-Seide-Kleidung empfehlen, weil ihre Eigenschaften hervorragend zu Kindern passen, die sich viel und gern bei jedem Wetter draußen aufhalten, aber auch als Schlafanzug sehr gut geeignet ist. Sie ist bequem, weich und bei jeder Temperatur der richtige Begleiter.

NACHWORT

Liebe Saskia, vielen Dank noch einmal für diesen wertvollen Beitrag. Auch ich bin erst mit der Geburt meiner Kinder auf die wunderbaren Eigenschaften von Wolle- und Wolle-Seide-Gemischen aufmerksam geworden. Meine beiden Kinder tragen seit ihrer Geburt Wolle-Seide-Unterwäsche, fast das ganze Jahr hindurch und sie fühlen sich darin rundum gehüllt und wohl. Manchmal scherzen wir zu Hause schon, dass am Ende der Jahreszeit wohl die Wolle-Seide-Hemdchen am Körper festgewachsen sind, denn beide Kinder tragen diese so gern, dass sie sie auch nachts gar nicht ausziehen mögen – und auch nicht müssen J. In den Wolle-Schonwaschgang der Waschmaschine kommen die Kleidungsstücke aus Wolle und Wolle-Seide bei uns eigentlich nie.

Ich wasche stark verschmutzte Kleidungsstücke meist von Hand in leicht lauwarmem Wasser und hänge sie dann direkt auf, damit sie ein paar Stunden später wieder trocken und einsatzbereit sind. Wie Du aber auch erwähnt hast, ist zumeist das Lüften der Wolle- und Wolle-Seide-Kleidung ganz ausreichend wegen der guten Eigenschaften des Lanolins/ Wollfetts, das den Schmutz abhält. Man muss sich tatsächlich ein wenig an diese Art der Kleidung herantasten, die einen anderen Umgang als die klassische Baumwolle erfordert – aber den Kindern eben auch so viel Gutes und vor allem Wohlbefinden schenkt.

In diesem Sinne wünsche ich allen Echtkind-FreundInnen weiterhin einen wunderschönen, stimmungsvollen und hoffentlich erkältungsfreien Herbst!

Liebe Grüße,

Eure Christina

Bio Baby- und Kinderkleidung bei Echtkind

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