Endlich da: „Alle Welt. Das Landkartenbuch“ in neuer Auflage mit erweitertem Kartenmaterial

Lasst uns gemeinsam die weite Welt bereisen … Die neue, erweiterte Auflage des wunderbaren Kinderbuchs „Alle Welt. Das Landkartenbuch“ ist endlich da.

→ Fantastische Landkarten in „Alle Welt. Das Landkartenbuch“

Eingekuschelt mit Mama oder Papa auf dem Sofa, zusammen in großer Runde mit den Schulfreunden, mit Oma oder Opa bei einer Tasse Tee am Küchentisch, mit den Geschwisterkindern in der selbst gebauten Piratenhöhle – alles wird Ausgangspunkt für eine spannende Reise um die Welt. Das große, wunderbar aufwendig gestaltete Kinderbuch ist vor allem eines:  Ein echter Augenschmaus für wissbegierige Kinderaugen und neugierig gebliebene Erwachsene! Das Landkartenbuch ist ein kindgerechter Atlas der besonderen Art. Die reich bebilderten Landkarten erinnern an den Stil historischer Kartographie der großen Weltentdecker. Egal, wohin man reist oder von wo man startet – immer wieder finden sich interessante Details, die unsere Augen fesseln und unsere Neugier wecken.

Auf 152 Seiten entdecken wir zusammen mit unseren Kindern die Erde mit ihren sieben Kontinenten, dazu 62 ausgewählte Länder und die Arktis. Auf den wunderschön illustrierten Landkarten finden sich nicht nur Städte, Flüsse und Berge, sondern auch kulturelle Sehenswürdigkeiten, Besonderheiten der landestypischen Flora und Fauna, berühmte Persönlichkeiten, Sehenswürdigkeiten aus Kunst und Architektur, allerlei Erfindungen, die Lieblings-Freizeitbeschäftigungen der Landesbewohner, Nationalgerichte und vieles Wissenswertes mehr. Mehr als 6.000 gemalte Miniaturen stellen uns die Vielfalt unseres Planeten vor. Einmal „hineingeblättert“, lässt einen dieses wunderbar reiche, vielfach preisgekrönte Buch einfach nicht mehr los. Was eine Altersempfehlung betrifft, so lässt sich sicherlich nach oben keine Grenze setzen, da das große Landkartenbuch uns so viel Freiheit in der Betrachtung lässt und sogleich so viele Details vermittelt, die selbst weit gereisten Menschen vielleicht an der ein oder anderen Stelle noch Nicht-Gewusstes offenbart. Es eignet sich für Kinder ab dem Schulkindalter, die Schritt für Schritt selbst – schauend, lesend und staunend – die Welt entdecken wollen.

Mehr als drei Jahre haben die beiden polnischen Autoren und Illustratoren Aleksandra Mizielinska & Daniel Mizielinski an diesem Werk gearbeitet, das nun – sehnlichst erwartet – in einer um 20 Länder erweiterten Neuauflage erschienen ist. Über 6.000 Vignetten haben sie gezeichnet, zwei eigene Schriften entwickelt und sich intensiv – und offensichtlich mit viel Lust und Freude – mit den vielen schönen Ländern und Kontinenten unserer Erde beschäftigt: Was ist das Nationalgericht von Litauen? Welche Trachten trägt man in Österreich? Welche Tänze gibt es in China? Welche Tiere leben in Südafrika? Welche Sportarten sind bei den Franzosen besonders beliebt? Wer macht in Europa die besten Pralinen? Welche sind wohl die berühmtesten deutschen Schriftsteller?

Entstanden ist ein Landkartenbuch, wie es bisher noch keines gab: Es überzeugt durch seine eigenwillige grafische Gestaltung und seine außerordentliche Lust am Detail. Ein Buch, das man wieder und wieder anschauen möchte und das jedes Mal mit neuen Entdeckungen aufwartet.

Viel Freude beim Entdecken!

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Kinderbücher ab 6 Jahre

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GRAPAT – Holzspielzeug mit großem Zauber oder der Zauber des kindlichen Spiels

Wir wollen heute eine wunderschöne Neuheit bei Echtkind präsentieren, über die wir sehr glücklich sind: die zauberhaft schönen und unzweifelhaft unvergesslichen Holzspielzeuge des spanischen Familienunternehmens GRAPAT. (→ direkt zum Shop)

Nachhaltig, von poetischer Schönheit, mit einem ganz besonderen pädagogischen Wert für kleine Freigeister und Fantasiekünstler.

Das kleine, katalanische Familienunternehmen GRAPAT stellt mit großer Sensibilität, Sorgfalt und Respekt vor dem kindlichen Spiel zauberhafte Holzspielzeuge her, die uns staunen lassen und uns emotional auf wunderbare Weise ansprechen. Im Mittelpunkt der Philosophie, die die Firmengründer von GRAPAT, Casiana und Jordi, formulieren, steht der Respekt vor der Kraft des kindlichen Spiels und dem Zauber der unermesslichen Fantasiebegabung unserer Kinder.

Das Eintauchen der Kinder in die Welt ihres Spiels, die sie selbst kraft ihrer Fantasie heraufbeschwören, sind kostbare, wichtige Momente. Uns Erwachsenen kommt dabei die Aufgabe zu, diese Momente zu ermöglichen – indem wir Raum und Ruhe für das freie Spiel der Kinder schaffen und sie darin zu unterstützen. Denn die Fantasiekraft, die in unseren Kindern steckt, ist wie eine Urkraft, die sich unaufhaltsam ihren Weg bahnt. Und wie wichtig das Spiel der Kinder für Ihre gesunde Entwicklung ist, wird spätestens in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung deutlich.

In diesem Sinne ist auch das zauberhaft schöne Holzspielzeug von GRAPAT ganz der Idee eines freien Spiels der Kinder untergeordnet: Einzelne Objekte, ein offener und nicht vorgegebener Spielsinn, hochwertige, unbedenkliche Naturmaterialien, die Kinder gerne anfassen. Die freilassenden Formen und Figuren verwandeln sich so im kindlichen Spiel in alles, was die Kinder kraft ihrer Imagination daraus machen und was  als inneres Bedürfnis in das Spiel hineingebracht wird. Diesen Zauber können wir jeden Tag aufs Neue beobachten, daran teilhaben und staunen.

Zwergenkindlein, die in einem Bettchen aus einer Kokosnuss-Schale kuscheln, zarte Regenbogen-Geister mit spitzen Hüten, die aus ihren Verstecken heraus die Geschicke der Welt beobachten, dunkle Hölzer, helle Hölzer, magische Farben, Kugeln und passende Schälchen, die zu sortieren und farbig zu erleben sind, Zwerglein, die sich in Ringen verstecken, „Kuckuck, da bin ich“ – und schon ist es wieder weg, welch herrliches Kinderspiel. Mein Kinderschatz versteckt sich in einem Baumwollbeutel. Darin trage ich meine Schätze herum, habe sie bei mir, zeige sie staunend…

Kleine Kinder ab einem Jahr werden vor allem Freude am Entdecken der Farben und Formen empfinden, Kugeln rollen und sie wieder einfangen, sortieren, stapeln und legen. Das Spiel von Verschwinden und Da-Sein – „Kuckuck, daaa“ – ist essentiell in der kindlichen Erfahrung des „Ich“ und von großer Faszination für Kleinkinder. Später, etwa ab drei Jahren, tritt häufig das „Kleine Welt“-Spiel in den Vordergrund. Spielewelten werden aufgebaut, mit bunten Tüchern als Wiesen oder Wasserläufen, mit Bergen und Höhlen, in denen Zwerge, Ritter oder andere Wesen märchenhafte Abenteuer erleben dürfen. Ältere Kindergarten- bzw. Schulkinder verwenden die schönen Holzteile auch gerne, um einfache mathematische Rechnungen bildhaft zu verstehen, um Zahlen und Grundrechenarten über die Sinne erfahrbar zu machen.

Die wunderschönen, freilassenden und komplett der Fantasie der Kinder untergeordneten Holzspielzeuge von Grapat ermöglichen ein freies, ein fantasievolles Spiel, dessen pädagogischer Sinn für die Entwicklung unserer Kinder nicht zu unterschätzen ist. Und das Spiel mit den wunderschönen Figürchen, Holzringen, Schälchen, Kugeln und anderen Objekten ermöglicht jene ganz besonders wertvollen, kleinen Momente, in denen ein Bild, ein Sinneseindruck tief ins Herz des Kindes hineingeht und dort kraftvoll wirkt. Ein Leben lang – in einer Kindheitserinnerung an etwas Einzigartiges, Kraftvolles, Zauberhaftes wie das Spiel und die Fantasie selbst.

Die zauberhaft schönen Holzspielzeuge von GRAPAT findest Du ab sofort bei Echtkind.

Viel Freude beim Entdecken!

zu den Holzpielzeugen von GRAPAT bei Echtkind
mehr Neues bei Echtkind

Und weil es so schön ist noch ein paar Impressionen dieser fantastischen Produkte.

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Nachhaltig, gesund und funktional // Brotboxen & Trinkflaschen aus Edelstahl und Glas

Neu im Ecktind-Sortiment: Brotboxen und Trinkflaschen

Ausflüge, Reisen oder ganz einfach die tägliche „Brotzeit“ für die Schule – gute Brotboxen und Trinkflaschen für die zuverlässige Verpflegung unserer Kinder sind einfach elementar. Sowohl aus gesundheitlichen als auch aus nachhaltigen Gründen sind Brotboxen aus hochwertigem, lebensmittelechtem und vor allem geschmacksneutralem Edelstahl und Trinkflaschen aus Edelstahl oder Glas wohl aktuell die beste Wahl für unsere Kinder und uns. Edelstahl und Glas geben keine bedenklichen Stoffe an die eingefüllten Lebensmittel und Flüssigkeiten ab, sie sind recycelbar und können – wenn doch einmal etwas kaputt gegangen sein sollte – problemlos in den Wiederverwertungskreislauf hineingebracht werden. So können gute Brotboxen und Trinkflaschen uns mitunter ein ganzes Leben lang begleiten – und einzelne Dellen oder Beulen erzählen uns vielleicht einen schönen, erinnerungswürdigen Schwank von einem gemeinsamen Erlebnis…

Eine gesunde Zwischenmahlzeit oder die Verpflegung für einen Tagesausflug kann sehr einfach gehalten sein – zum Beispiel ein frisches Brot mit einem leckeren Aufstrich – oder aber fantasievoll und bunt sein – wenn sich zu dem Pausenbrot etwa noch ein paar Apfel- oder Gurkenschnitze gesellen, Kirschtomaten, frische Erdbeeren, getrocknete Aprikosen oder gar ein Bratling vom vergangenen Abendessen. Für all diese wunderbaren kulinarischen Köstlichkeiten, die man in eine Brotbox stecken kann, gibt es geeignete Behälter. Zum Beispiel die wunderschönen, sehr hochwertigen Edelstahl-Brotboxen der Firma Lunchbots, die Boxen mit unterschiedlich vielen Fächern anbietet. (→ Echtkind-Shop)

So können sowohl die Liebhaber einer schlichten Brotmahlzeit als auch diejenigen, die gerne eine Variation an leckeren kulinarischen Snacks mitnehmen möchten, eine geeignete Brotbox-Variante für sich finden – es gibt die Lunchbots-Brotbox mit bis zu 5 Fächern. Sie sind aus lebensmittelechtem Edelstahl gefertigt und spülmaschinenfest ohne Rost anzusetzen. Daher sind die formschönen Brotboxen auch gut dazu geeignet, Lebensmittel im Kühlschrank aufzubewahren.

Große Edelstahl-Brotbox mit 3 Fächern von LunchBots

Edelstahl ist zudem ein sehr guter Werkstoff für robuste Trinkflaschen, da er geschmacksneutral ist, bruchfest, leicht und zudem gesundheitlich unbedenklich. Ein ganz besonderer Hersteller von zugleich wirklich bemerkenswert schön designten Edelstahl-Trinkflaschen ist die Firma Klean Kanteen. (→ Echtkind-Shop)

Isolierte Edelstahl-Trinkflasche in der Farbe „Lemon Curry“ von Klean Kanteen

Babyfläschchen, Kinderflaschen in verschiedenen Größen, Design-Flaschen und Flaschen für Erwachsene bzw. die ganze Familie, einwandige Flaschen und doppelwandige, isolierte Flaschen für heiße und kalte Getränke, To-Go-Flaschen, die Einwegbecher ersetzen, Trinkbecher für Unterwegs oder die tollen „Growler“ – und dies alles entweder in wunderschön schlichtem, gebürstetem Edelstahl oder aber in aufregenden Farben wie „Wild Orchid“, „Coastal Waters“ oder „Lemon Curry“, die mit dem Verfahren der Pulverbeschichtung aufgetragen und damit nicht nur umweltverträglich, sondern auch extrem robust sind.

Kommen wir nun zur klassischen Glasflasche in einem wirklich gut durchdachten und seit vielen Jahren bewährten Trinkflaschensystem, das wir aus Überzeugung ganz neu ins Sortiment aufgenommen haben: Emil die Flasche. (→ Echtkind-Shop)

Komplett in Deutschland gefertigt, besteht Emil aus drei verschiedenen Komponenten, die auch dem robusten Einsatz im – manchmal nicht ganz zart besaiteten – Kinderalltag trotzt. Neben einer Glasflasche besteht Emil die Flasche aus einem waschbaren Flaschenbeutel – wir haben uns für die Ausführungen mit GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle entschieden – und einem im Beutel steckenden Thermobecher, der der Flasche zugleich Stabilität im Stand verleiht, Getränke je nach Bedarf schön warm oder kalt hält und vor allem die Glasflasche vor Bruch schützt, wenn sie doch einmal herunterfallen sollte.

Emil die Flasche in der Version „BIO Punkte“

Da es in der Regel unterwegs immer wieder Möglichkeiten gibt, eine Trinkflasche wieder aufzufüllen – viele Schulen, in denen der Nachhaltigkeitsgedanke besonders gepflegt wird, bieten sogar inzwischen Wasserspender für die Trinkflaschen durstiger Schüler an – kann das leicht höhere Gewicht einer Glas- oder Edelstahl-Flasche (im Gegensatz zu Plastik-Flaschen) dadurch ausgeglichen werden, dass man keine so großen Flaschen dabei hat und diese eben bei Bedarf einfach neu mit frischem Wasser füllt. Diese Erfahrung im Umgang mit Alltags-Gegenständen aus nachhaltigen, langlebigen Materialien führt auch dazu, dass wir damit ein Zeichen gegen die Einweg- bzw. Wegwerf-Mentalität setzen. Unsere Kinder, denen wir lange Zeit ein Vorbild sein dürfen, nehmen eine solche Einstellung deutlich wahr und verinnerlichen diese. So können wir durch unser vorbildhaftes Handeln unseren Kindern einen ökologisch ausgeprägten Lebensstil und ein Gefühl für nachhaltiges Handeln mitgeben, der vielleicht auch das Leben der kommenden Generation prägen mag.

In diesem Sinne freuen wir uns, Euch heute einmal das schöne, neue Sortiment an nachhaltigen Brotboxen und Trinkflaschen bei Echtkind vorzustellen und wünschen viel Freude beim Entdecken!

Brotboxen und Trinkflaschen im Echtkind-Shop
Unterwegs mit Kindern

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Gastbeitrag: Wie Babys spielerisch die Welt erkunden

Wie Babys spielerisch die Welt erkunden – dies ist das wunderbare Thema, dem sich unsere Echtkind-Freundin Saskia widmet und das Sie in Ihrem aktuellen Blog-Artikel mit uns teilen will. Saskia widmet sich auf Ihrem Blog „Zwillingeplus1“ und Ihrem Instagram-Account dem ökologischen Leben mit Kindern und bringt in diesem Zusammenhang auch viele pädagogische Themen mit viel Sensibilität und großer Behutsamkeit ein.

Viel Freude beim Lesen und Dir, liebe Saskia, vielen Dank für Deinen wertvollen Beitrag!


„Spiel ist nicht Spielerei.
Es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung.“
(Friedrich Fröbel)

Die Hand ist das erste, was das Baby in seiner Welt zum Spielen entdeckt. Irgendwann wird diese Hand schreiben können, in Schönschrift. Aber bis dahin wird das Kind noch eine Menge Entwicklungsschritte durchmachen.

Dies können wir liebevoll sanft begleiten, indem wir dem Baby Materialien anbieten, sobald es sich dafür interessiert. Zunächst aber wird es seine Hände betrachten, sie drehen und wenden, öffnen und schließen, die Finger bewegen und noch so vieles mehr. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, da wird es die Dinge um sich herum greifen. So hat bereits Friedrich Fröbel als erste Spielgabe empfohlen, dem Baby einen weichen Ball aus Wolle zu geben, der so groß ist, dass es ihn in einer Hand halten kann. Dieser Ball symbolisiert die Welt. Auch diesen wird es ausgiebig studieren und in den Händen hin und her geben, wobei sich die beiden Gehirnhälften gut miteinander vernetzen. Somit fängt das Baby an, die Welt zu Be-greifen und sich für die Gegenstände herum zu interessieren. Sich langsam nach außen zu richten, zu blicken.

Eine hervorragende Möglichkeit, um das Baby auf verschiedenen Ebenen sanft zu reizen, bieten Steckspiele. Ich schreibe bewusst nicht fördern, denn alles, was das Baby erlernt, kommt aus ihm selbst. Was wir jedoch tun können ist, ihm verschiedene Materialien anzubieten, welche alle Sinne ansprechen.

Heute möchte ich euch die Stapelbecher von Walter vorstellen. Diese kann man dem Baby eigentlich ab Beginn der Zeit anbieten, in der sie die Gegenstände entdecken. So wird es immer wieder neue Möglichkeiten finden, mit den Bechern zu spielen – ganz auf seine Weise.

Solche Steckspiele fördern ganz viele verschiedene Fertigkeiten und Fähigkeiten. Einige habe ich hier nieder geschrieben. Allen Be-greifens liegt die Auge-Hand-Koordination zugrunde, da das Baby ja als erstes die Becher sehen und erkennen wird. Dann schätzt es die Entfernung richtig ein und greift nach den Bechern. Somit fördert dieses Spiel dann in erster Linie die Feinmotorik. Dazu gehören das zielgerichtete Greifen im ersten Lebensjahr und das gezielte Loslassen im zweiten Lebensjahr mit dem punktgenauen Platzieren der Becher im Steckbrett.

Zunächst wird es die Form und die Farben der Becher wahrnehmen, wird feststellen, dass die Becher verschiedene Durchmesser und Gewichte haben und manche ein Loch. Sicher wird es auch bald das Material in seinen Händchen spüren. Holz fühlt sich angenehm kühl an und wird schnell warm, wenn man es lang genug hält. Danach wird es auch sehen, dass da ein Steckbrett ist und ausprobieren, ob und wie die Becher in die Löcher passen. Es wird erkennen, dass es Reihen bilden kann, dass man die Becher auch auftürmen und ineinander stecken kann. Außerdem wird das Baby begreifen, dass durch das Steckbrett ein Rahmen, eine Grenze vorgegeben ist und damit lernen, auch sich abzugrenzen.

Zudem sind die Steckbecher eine Vorstufe der Puzzle und dienen somit der inneren und äußeren Ordnung. Das Steckspiel fördert das Sprachvermögen, da das Sprachzentrum mit dem Gehirnareal für Feinmotorik vernetzt ist. Ein Kind lernt sprechen, wenn die Feinmotorik bis zu einem gewissen Punkt entwickelt ist.

Später kann das Kind mittels der Becher die verschiedenen Farben lernen. Außerdem werden auch soziale Aspekte mit den Stapelbechern angesprochen, denn sobald das Kind seine Umgebung um seinem Spiel wahrnimmt, bezieht es auch die Mutter und andere Bezugspersonen mit in sein Spiel ein. So werden die Becher dann auch völlig zweckentfremdet und die Fantasie angeregt.

Diese Gedanken sind sicher noch weiter ausführbar, aber allein an diesen ganzen Aspekten spürt man, welch große Welt sich dem Baby und dem Kind auftun kann, wenn wir ihm Materialen geben, die sie auf mehreren Ebenen ansprechen. Deshalb sage auch ich: weniger ist mehr. Denn die Steckbecher sind in ihren Möglichkeiten so vielfältig und variabel, dass es nicht so viel mehr braucht. So sind sie neben einem weichen Ball, einer Holzkugel und einem Würfel aus Holz die perfekten Spielmaterialien schon im ersten Lebensjahr. Wann genau sich das Baby dafür interessiert, wird es selbst zeigen und wenn wir unser Kind mit wachem Blick beobachten, werden wir es erkennen. Wie so viel mehr.

Von Saskia

Stapelbecher von Walter im Echtkind-Shop
Kategorie „Stapeln, Sortieren und Stecken“ im Echtkind-Shop


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OSTERN MIT KINDERN ERLEBEN

VON BEATE SCHWARZ-FISCHER

 „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück  …“

(Johann Wolfgang von Goethe, Osterspaziergang Faust I)

Gerade vor kurzem war er noch zugefroren, der Dorfweiher, jauchzende Kinder spurteten über das Eis; rasant, schnell, manch eines noch unsicher, doch voller Mut!!!

Die Kleinsten – wollig – mollig eingepackt auf dem Schlitten – welche Freude, wenn der Vater, die Mutter mit ihnen über das Eis saust!

Der Vorfrühling mit eisigen Temperaturen im Gepäck hat noch einmal winterliche Freuden beschert. Schnell musste man sein, um das fast schon seltene Glück von Frost und Eis auszukosten!

„Wann wird es denn endlich Ostern“,
fragt das kleine Hasenkind ungeduldig den Hasenvater.

Der weiß:
Erst wenn der volle Mond erwacht,
und so rund wie die Sonne lacht,
 kann es hier auf Erden
 wieder Ostern werden.“

(frei zitiert nach Christiane Kutik,
Das Jahreszeitenbuch, Stuttgart, 11. Auflage 2011, S. 63ff.)

 Endlich werden sie spürbar länger, die Tage und endlich auch spürbar wärmer.  Winterlinge und Schneeglöckchen kündigen schon lange den kommenden Frühling an, die ersten Tulpenspitzen kommen dazu.

„Wann wird es denn endlich Ostern….?“
Erst wenn der volle Mond erwacht,
und so rund wie die Sonne lacht,
 kann es hier auf Erden
 wieder Ostern werden.“

  Jahreszeiten und Jahresfeste mit Kindern erleben

Ostern ist ein bewegliches Fest. Der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond ist der Ostersonntag. Zu diesem Zeitpunkt hat die Sonne den Frühlingspunkt bereits überschritten, die am Frühlingsanfang liegende Tag- und Nachtgleiche lässt nun die Tage merklich länger werden als die Nächte.

Motive des Suchens und Findens sind eng mit österlichem Tun und Brauchtum verbunden.

Mit dem Osterfest lenken wir unseren Blick hin auf die Auferstehungstat des Christus. In der Bibel finden wir in diesem Zusammenhang etliche Hinweise des „Suchens“:

Maria Magdalena steht am leeren Grab und findet den Leichnam Jesu nicht. Da erscheint ihr Jesus selbst, sie erkennt ihn nicht, und er fragt: “Weib, was weinest du? Wen suchst du?“ In anderen Evangelien sind es Engel, die den Frauen am Grab mitteilen, dass der, den sie suchen, nicht mehr im Grab, sondern auferstanden ist! Welche Botschaft!

Die zentrale Frage: “Wen suchst du?“ können wir als Erwachsene uns stellen, wenn wir einen Blick auf die erwachende Natur richten. Welch ein Wunder, dass es jedes Jahr neu wieder Frühling wird! Welche Kräfte sind es, die das alljährliche Frühlingserwachen bewirken? Suchen wir als Erwachsene nach dem „Dahinter“, nach den Kräften, die uns innerlich lebendig werden lassen.

Doch halt…wie feiern wir nun eigentlich das Osterfest mit den Kindern? Ostern als Fest der Auferstehung können wir für die Kinder nur ins Bild setzen:

OSTERGRAS AUSSÄEN: Vielleicht säen wir 2-3 Wochen vor Ostern Weizen aus in einer kleinen Tonschale – das Weizenkorn „stirbt“ in der Erde und wunderbar ist es mit den Kindern zu erleben, wie nach und nach neues Leben keimt. Vorsichtig gießen – nicht überschwemmen! Und beim Aussäen den Weizen mit wenig Erde etwas bedecken – Weizen ist ein „Dunkelkeimer“.

EIER BEMALEN: Vielleicht bemalen wir voller Freude ausgeblasene Eier für die österlich geschmückten Zweige. Vorsichtig legen wir sie nach dem Trocknen in ein Körbchen, bis sie am Ostersonntag den Osterstrauß schmücken. Während der Karwoche,  der Woche vor Ostern, sind die Zweige noch kahl und ungeschmückt in der Vase. Welche Freude ist es, wenn am Ostersonntag die bunt bemalten Eier daran hängen!

GEFÄRBTE OSTEREIER VERSTECKEN: Die gefärbten Ostereier – die bringt der Osterhase. Die wollen gesucht und gefunden sein – am Ostermorgen im Garten, versteckt unter Büschen oder in zuvor gebauten Moos-Nestchen.

EIERFÄRBEN MIT NATURFARBEn (für größere Kinder, die vielleicht schon mithelfen dürfen): Probiert doch das Eierfärben einmal mit gesammelten Zwiebelschalen (die Zwiebelschalen zaubern ein intensives ROT) – oder den ersten Brennnesselblättern (herrlich grüne Ostereier). Kinder finden es toll, wenn aus gemeinsam Gesammeltem etwas entsteht!

OSTERGESCHICHTEN ERZÄHLEN: Erzählt oder lest Geschichten von mutigen Hasen, die bei Gefahr helfend für einander einspringen.

OSTERHASEN FÜRS OSTERNEST BASTELN: Kleine Osterhasen aus unversponnener Schafwolle wickeln, die dann ins Ostergras in der Tonschale oder ins Osternest gesetzt werden können und dort einfach wunderschön aussehen.

Und nochmal zurück zum Motiv des Suchens und Findens:

das steht über dem Osterfest, das ist es, was wir voller Freude mit den Kindern tun. In diesem Brauchtum steckt ein tiefer Sinn:

im Suchen ist man aktiv, man braucht Ausdauer dazu und eine gewisse „Findigkeit“ – es ist nicht einfach: „ein Geschenk entgegennehmen“.

Der Hase „versteckt“ die Nestchen und bunten Eier. Das scheue Tier, mit langen Ohren und feinem Gehör und Gespür. Der Hase tut keinem anderen Tier etwas zuleide, und man sagt ihm nach, dass er sich für seine Hasenbrüder in Gefahr begibt, wenn sie in Not sind. Er springt sprichwörtlich „für sie ins Feld“ (aus: Maya Peter: „Um Ostern mit Kindern“)

Viele Bräuche ranken sich um das Osterfest:

….das selbstgebackene Osterbrot, das am Ostersamstag gebacken wird, ist ein besonderes: wir formen einen geflochtenen Ring und legen ein ebenfalls geflochtenes oder gedrehtes Kreuz in die Mitte. Am Ostersonntag können buntgefärbte Eier in den Zwischenräumen liegen….

…vom Eierwerfen auf der Wiese; dem Osterspaziergang, bei dem immer wieder kleine Eier gefunden werden…. das Eier „dupsen“ am schön gedeckten Ostertisch…. und dann raus ins Freie, in die erwachende Natur…all das ist Ostern.

Was bringt der Osterhase? Eier natürlich, vielleicht eine Kleinigkeit dazu, wenig…es geht ja ums Suchen – und Finden!

Im Pflegen all dieser Bräuche kann das Kind sich eingebettet erleben in eine großes Ganzes, eine Geborgenheit, die aus der großen Gemeinschaft getragen ist.

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